Archive for the 'UNIX' Category

Google’s beschissene Softwarequalität

Freitag, Dezember 15th, 2017 by radboud -----

Chromebooks. Dafür gebaut um einfach, stabil und sicher zu sein.

Klar. Das war mal:

Das ist ChromeOS anno 2017. Die ganze Maschine kann man mittlerweile allein dadurch runter reißen, dass man die Suche in den Einstellungen von Duckduckgo auf Google umstellt. Re-pro-du-zier-bar! Verreckt auf der Stelle. Aber das ist nur ein Beispiel – das Ding verabschiedet sich regelmäßig. Es ist der unzuverlässigste Müll, den ich seit Windows 95/98/ME benutzt hab. Wir reden hier über den „stable“ channel, ohne dev mode/“root“ und auch ohne irgendwelche Hitzeenticklung oder sowas – also ganz so, wie man die das Ding benutzen soll.

Ich weiß echt nicht, was diese Firma gemacht hat, aber deren Software, zumindest dieses System, war mal gut.

Wenn du nur anseitsweise daran interessiert bist, dass der von dir benutze Computer stabil ist, mach einen GROẞEN Bogen um Chromebooks.

Fundstück der Woche

Donnerstag, Februar 14th, 2008 by Nosports -----


$ ddate
Today is Setting Orange, the 45th day of Chaos in the YOLD 3174

Und was sagt uns das?
Das in 5 Tagen (also genau einer Woche) holydays ist!!!!!

Krieg ist Frieden! Tot alles Extremisten!!11! Umlaut Zebra über alles!

ARD Tatort beleidigt #Kanotix (user)

Montag, September 17th, 2007 by Nosports -----

Nicht zu fassen, unglaublich!
Gestern haben die auf ARD in der neuen Tatort Folge „Macht der Angst“ eine virtuelle tausch und date Plattform für Pädophile gebraucht. Es mag ja vielleicht garnicht so abwegig sein, dass sich solche Kreaturen auf irgendwelchen zwielichtigen IRC-Servern austauschen, nur es ist ja wohl ein Kracher einfach den öffentlichen Freenode IRC-Channel #kanotix dafür zu mißbrauchen!!!
Hier Hier ein Screenshot der Sendung. Alleine auf dem screenie sieht man eindeutige Verbindungsdaten vieler Chatter, sowie die Nicks einiger leicht wiederzufindener Stammuser.
Wenn bei mir demnächst eine Fensterscheibe eingeschmissen wird weiß ich ja weswegen, denn ich war auch eine ganze Zeit in dem Channel aktiv und durch ein wenig googeln nach dem #kanotix chan wird man früher oder später auch auf ein altes Profil von mir stoßen.
Da sieht man mal wie schnell man eben in so eine scheisse hereingeraten kann. Ich hoffe bevor irgendjemand willkürlich die Kanotix User Datenbank durchforstet und danach Menschen erschießt, stößt derjenige auchnoch auf dieses posting. Nur weil die ARD wieder Geld sparen will wird es für viele unschuldige Bürger jetzt echt gefährlich und es wäre von der ARD das mindeste sich öffentlich zumindest bei Kano (und den gezeigten chattern) dafür zu entschuldigen.

-> /join #gez-abmeldung
aber wirklich mal..

UPDATE:
Wie ich den comments entnehmen konnte, gibts den Ausschnitt jetzt bei youtube.

Die haben doch echt den Sack offen, boa… :O

Realplayer auf Linuxseiten o0

Donnerstag, August 23rd, 2007 by Nosports -----

OMG, da surfe ich grad durch das Netz und komme auf die Seite einer großen Linux Fachzeitschrift, die auch mehr oder weniger interessante Videos anbietet.
Leider gib es die Videos dort aber nicht zum downloaden, sondern man hat die Wahl zwischen:

» Video-Stream mit dem embedded Java-Applet

und

» Video-Stream mit dem embedded RealPlayer

Gibts nicht! Auf einer Seite, die *linux* in der URL trägt, jawohl! Keine alternativen Downloads, oder sonstwas.
Eins muss man ihnen ja zugute führen, sie Streamen das wenigstens nicht im real Format, sondern mit dem Open-Source-Codec Ogg/Theora.

Aber das schockierendste steht da noch weiter unten auf der Seite:

Sollten Sie mit dem Java-Plugin Probleme haben oder aus Sicherheitsgründen kein Java im Browser zulassen, können Sie alternativ auf das Streaming mit embedded RealPlayer ausweichen.

Sowas kann man sich garnicht ausdenken…Wer aus Sicherheitsgründen kein Java zulassen will, soll sich den Realplayer installieren? Echt ein toller tip -.- (Letzter sicherheitskritischer Eintrag am 17 November 2005. Da wird einfach nicht mehr protokolliert und schon ist das der sicherste Player der Welt!)
Denjenigen will ich sehen, der Angst hat Java im Browser zu benutzen, aber sich den Realplayer installiert!
Naja, ich hab weder Java Unterstützung im Browser, noch bin ich scharf darauf mir diesen fickigen Realplayer zu installieren, von daher sind die Videos eh gestorben.
Liebes Linux-Magazin…Das geht ja sowas von garnicht!

ESL-Aequitas unter Wine

Dienstag, August 14th, 2007 by Nosports -----

Wollt ich noch loswerden, es gibt seit neuesten eine Möglichkeit, wie man das „Anticheattool“ Aequitas unter Wine zum laufen kriegt. Wie das geht, steht in der Wine App DB.
ESL ist mir mittlerweile zwar egal, aber es ist doch gut zu wissen, dass es läuft. So könnte man zumindest wieder.

Speicherverbrauch reduzieren (monoton+minimal ;)

Mittwoch, August 8th, 2007 by Nosports -----

Im Moment mach ich ja mal endlich etwas Java, im Ausgleich dazu habe ich mich heute Nacht einer mir etwas angenehmeren Aufgabe gewidmet und versucht den Speicherverbrauch genauergesagt die RAM-in-beschlagnahme auf meinem Hauptrechner weiter zu reduzieren. Erstmal habe ich, wie schon lange geplant agetty rausgeschmissen und durch fgetty ersetzt, bzw umgekehrt. Also erst fgetty rein, dann agetty raus, so. Damits nicht zu mißverständnissen kommt ;)
Also dafür, dass ich keine Funktion vermisse lohnt sich das echt schonmal. Hier mal der vorher-nachher vergleich nur mit ps:

VSZ RSS TTY COMMAND
1640 708 tty2 /sbin/agetty
1636 704 tty3 /sbin/agetty


VSZ RSS TTY COMMAND
108 32 tty2 /sbin/fgetty
108 28 tty3 /sbin/fgetty

Die Virtual set size (VSZ) ist von über 1,6kb auf nur 100byte geschrumpft und die wichtigere resident set size (RSS) ist von 700byte auf 28 byte geschrumpft. das ist doch schonmal was. Die VSZ zeigt den Gesamtspeicherverbrauch von RAM+Swap+stack usw. an, der RSS Wert nur den RAM-Verbrauch.
Um fgetty zu installieren braucht man zunächst die dietlibc und libowfat. Die meisten Distributionen müssten die in ihrem package management beinhalten. Sind die libs installiert saugt man die fgetty sources, macht „make&&make install“ und öffnet mit einem Editor die /etc/inittab und ändert die section #TERMINALS um.

# TERMINALS
c1:12345:respawn:/sbin/fgetty tty1 "--noclear"
c2:2345:respawn:/sbin/fgetty tty2 "--noclear"
c3:2345:respawn:/sbin/fgetty tty3 "--noclear"

Hinweis: Möchte man auf den anderen tty auch einen loginscreen haben, kann man die section natürlich beliebig erweitern. Das wars, neu booten und freuen.

Dagegen noch wichtiger war es aber mal sich ordentlich Gedanken über den richtigen Terminal-emulator zu machen. Eigentlich war ich mit xterm immer ganz gut bedient, bin aber jetzt auf aterm umgestiegen.

%MEM VSZ RSS TTY COMMAND
0.5 9436 4436 ? Ss 07:39 0:00 xterm


%MEM VSZ RSS TTY COMMAND
0.2 3960 2072 ? Ss 07:32 0:00 aterm

Anhand der PID(die ich hier weggelassen hab) kann man sich den tatsächlichen RAM Verbrauch anzeigen lassen, „ps“ zeigt anders als die meisten glauben nur an, was das besagte Programm verbrauchen würde, wenn es das einzigste offene Programm systemweit wäre was auf die benötigten librarys, Module usw. zugreift. Für diesen Zweck gibt es das tool „pmap“, welches genauere Ausgaben gibt. Zu genau um sie hier zu besprechen.
xterm: mapped: 9172K writeable/private: 1680K shared: 28K

aterm: mapped: 3964K writeable/private: 648K shared: 28K
Und für den Vergleich extra dazukompiliert:
gnome-terminal: 37868K writeable/private: 6608K shared: 704K :D
Wichtig ist der Wert „writeable/private“, er gibt an was diese PID wirklich explizit an neuen libs usw laden muss.
Leider konnte ich nicht genau herausfinden, wie man den genauen Speicherzuwachs pro neuer Instanz, bzw PID bestimmen kann.
Bei der Ausgabe von „pmap -d “ erscheinen teils dieselben Adressen, teils neue. Theoretisch müssten die Adressen, die jeweils neu zur Ausgabe hinzukommen zusammengerechnet den zusätzlichen RAM Verbrauch ergeben. Deckt sich auch grob mit einem Überschlag mittels free. Aber so richtig hinkommen tut das trotzdem alles nicht, scheint irgendwie nicht proportional zu den offenen Instanzen zu verlaufen. Ich hab da jetzt stundenlang rumgerechnet und gezählt, fall da irgendwer genaues drüber weiß, es gibt da so ne commentfunktion.
Ist auch erstmal egal, aterm frisst jedenfalls weniger als xterm, soviel ist ganz sicher.

Das wars erstmal, die init muss bei Zeiten noch durch die minit ersetzt werden, aber abgesehen davon gibt es noch genügend andere Störfaktoren. Es ist zwar eigtl nicht so, dass der RAM knapp ist (Im Sinne von WIRKLICH knapp), aber irgendwie wurmts mich, wenns da unnötig viel Sachen gibt. Die einzigsten Fälle, wo ich schwach bin ist der Firefox und Thunderbird. Wobei die beiden Dinge eigentlich am schnellsten runterfliegen müssten, nur wegen den zwei Sachen müssen tausende von schrecklichen gtk und gnome libs mit diesem fiesen Menu installiert sein. Aber vorher muss ich mich mal wieder an das blöde Java ranmachen.

option recursive

Samstag, August 4th, 2007 by Nosports -----

Ich finde das ja schon recht vernünftig, dass es die Option „-r“ (also rekursiv ausühren) bei commands wie „rm“ gibt um Ordner löschen zu können.
Für commands wie cp zum Kopieren gibt es die option „-r“ auch, warum auch nicht…
Aber, wieso ist das dann nicht Systemweit so geregelt, dass man beim abtauchen in Verzeichnisse die Option „-r“, benutzen muss?
Zb. bei dem Befehl „mv“ zum Verschieben bzw Umbenennen von Dateien gibt es die Option -r nicht einmal!
Beim Verschieben kann viel mehr schiefgehen als beim Kopieren von Dateien, was soll das??? Gezielte Verunsicherung, oder hat das einen tieferen Sinn? Wenn ja, was denn bitte für einen? Leute wütend machen? Funktioniert hervorragend.
Nein, es muss einen tieferen Sinn geben, schließlich ist das Männersoftware.
nur welchen? o0
hille@zwiebel ~ $ rm foock/
rm: cannot remove `foock/': Ist ein Verzeichnis
hille@zwiebel ~ $
...
...
hille@zwiebel ~ $ cp foock/ /tmp/
cp: omitting directory `foock/'
hille@zwiebel ~ $
...
...
hille@zwiebel ~ $ mv foock/ /tmp/
hille@zwiebel ~ $

rekursiv sieht das so aus:
hille@zwiebel ~ $ rm -r foock/
hille@zwiebel ~ $
...
...
hille@zwiebel ~ $ cp -r foock/ /tmp/
hille@zwiebel ~ $
...
...
hille@zwiebel ~ $ mv -r foock/ /tmp/
mv: Ungültige Option -- r
Try `mv --help' for more information.
hille@zwiebel ~ $

Ums nochmal zu verdeutlichen wie komisch das ist, wenn man jetzt nur die Dateien (ohne Unterverzeichnisse) aus foock/ nach /tmp verschieben möchte, müsste man die Quelldateien entweder zum Befehl einzeln mit angeben, oder cp&rm benutzen. Wäre jedenfalls das Naheliegenste. Was mich aber vielmehr aufregt ist die Angewohnheit das ich fast jedesmal „mv -r“ eingebe und dann ne Fehlermeldung kriegt.

Steam bei nem Kollegen

Mittwoch, Juni 27th, 2007 by Nosports -----

Bah, dass eine frische Steam bzw counterstrike Installation mit dem nicht-Emulator Wine zunächst erst einmal garnicht geht ist normal. Das man dabei stets von neuen Fehlermeldungen begleitet wird ist auch völlig normal. Aber wenn man erst nach Stundenlanger fummelei (waren wie gefühlte Tage so lang war das) feststellt, dass der Arbeitsspeicher mit 256MB RAM zwar locker für Wine und die cs Lanversion zusammen ausreicht, jedoch nicht für wine und dem Steam-cs zusammen, dann fasst man sich echt an den Kopf… Dabei hat das OS wohlgemerkt nichtmal 40MB oder sowas belegt. Wine hatte ich leider nicht so drauf geachtet, war froh den Fehler gefunden zu haben.
Ein Glück hatte ich noch nen 128MB SD-RAM Riegel hier rumfliegen, jetzt läuft der Müll-einwandfrei, bis auf die total normalen fixmes, die da zwischenzeitlich über die console rattern. ^^
Hätte aber echt nicht gedacht, dass 256MB für cs auf Linux nicht mehr reichen. Das Spiel ist aus ner Zeit, da gabs noch nichtmal 256MB Riegel auf dem erschwinglichen Markt. (IMHO)
Aber naja, dass man die Vermutung ausstoßen könnte, dass Steam, bzw Valve ältere Hard/software bewusst inkompatibel macht, hätte man schon andeuten können, als Steam irgendwann ankündigte, dass Win98/ME wohl ab Ende Juni 07 nicht mehr supported wird.
Alte Spiele wie Counterstrike ist denen ein Dorn im Auge, die wollen unbedingt, dass sich jeder dieses dumme Source kauft. Immerhin ist Source bzw HL² auf den wenigsten Durchschnittsrechnern mit Win98 überhaupt Lauffähig. Neuer Rechner, neues Windows Vista, neues Counterstrike. Und alle freuen sich ganz doll. grrr
Laut Verpackung braucht steam/cs jedenfalls 96MB RAM und ganz soviel braucht Wine dann eigtl doch nicht, dass 256 MB nicht reichen. Ich sollte mal gucken, was Wine genau an RAM frisst. Mehr als ein Windows OS kanns ja wohl nicht sein ^^

Das böse aggressive Linux o0

Freitag, Mai 18th, 2007 by Nosports -----

Der Hammer, wieso erfahre ich von der folgenden Story erst ca ein Jahr nachdem sie sich zugetragen hat? Das hätte viel viel mehr an die große Glocke gehangen werden müssen.
Diesen Auszug erhielt ein Linuxuser als Antwort eines Garantieanspruchs seines „Fachhändlers“, resultierend aus einer nach 6 Monaten defekten Festplatte.

….supported unsere Hardware ausschließlich nur FAT und NTFS. Andere Dateisysteme wie die von Linux oder Unix bedürfen aufgrund ihrer agressiven Schreibtechnik spezieller Festplatten. Das weiß aber heutzutage inzwischen jedes Kind. Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass die Verwendung eines von uns nicht zerifizierten Betriebssystems zum beschriebenen Schaden geführt hat. Ein Garantieanspruch ist damit leider erloschen…

BOA…
Ja, so ein ext2/3 Dateisystem frisst wirklich Festplatten, wie ein Hund Katzen. Das weiß heutzutage wirklich jedes Kind…
Es kommt aber fast noch besser

…aus diesem Grunde würden wir Ihnen dringlichst anraten, das für dieses spezielle Gerät besonders angepasste Betriebssystem Windows XP Home fortan alleinig zu verwenden. Damit erhöht sich die Nutzungsdauer ihres Gerätes dramatisch…

ROTFLMAO Ich wünschte mir hätten die das geschrieben, da wären die nicht ohne Namensnennung davongekommen wie in diesem Fall.
Aber ums mal ganz Sachlich, für jeden Nachvollziehbar zu begründen: Dem Hersteller ist es scheissegal, was für ein Dateisystem auf ihren Festplatten genutzt wird, ergo muss es dem Händler auch verdammt nochmal egal sein!
Das gibts doch garnicht, ich würd ja so gern den Herstellernamen wissen..
Hier der komplette thread.

Wenn das Sys einen bevormundet…

Freitag, April 13th, 2007 by Nosports -----

Das ist echt unfassbar und schockierend zugleich, was ich gerade im Mozilla/Thunderbird entdeckt habe:

Die lassen einen nicht ohne weiteres die Voreingestellten Lesezeichen entfernen?? (ALLE nicht!)
Ja, spinnen die jetzt komplett???
Es kommt noch heftiger…ich habe den Ordner ~/Desktop gerade entfernt (wo kommt der überhaupt her reicht es ne gnome-lib oder kde-lib zu installieren, damit der angelegt wird???), weil ich den eh nicht brauche und plötzlich verschwindet das Lesezeichen „Desktop“ von selbst….uff….
Immer ordentlich Recourcen verklehen..die Rechner hams ja alle…
Ich schieb langsam nen richtigen Hass gegen Mozilla, abgesehen von den ganzen google verschwörungen usw, dieses menu was Mozilla benutzt (gnome-menu?[Um missverständnissen vorzubeugen, ich hasse gnome, mit gnome-menu mein ich dieses GTK menü.) nervt total und es ist unmöglich das vernünftig zu bedienen. Irgendwie muss man das doch wechseln können, bis dato habe ich leider nicht herausgefunden wie. Meinetwegen würd ich sogar das KDE-Menu benutzen. Args, am besten ganz runter mit dem Mozilla Schrott. Ich hab mich nur so schrecklich daran gewöhnt, sonst hätte ich den Mist längst entfernt..Thunderbird und Mozilla sind eh die einzigsten Gründe, warum ich durchgehend ein X geöffnet habe, ich muss da irgendwie mal schnell von weg, dringend!!!elf
Der scheiss ist nur, dass das alles so schön eingerichtet ist, ich kann da nicht so wirklich drauf verzichten. gerade auf Thunderbird nicht.
Ich machs erstmal weiterhin wie der Rest der Welt und rede mir ein, dass das alles doch garnicht so schlimm ist. -.-
Ists aber trotzdem.

Debian 4.0 kommt im April

Donnerstag, März 15th, 2007 by Nosports -----

Nach unzähligen Verspätungen ist es bald soweit. Sarge kommt zu Bruder Woody und den anderen Kollegen ins Archiv, Etch wird stable und testing wird (IMHO) Lenny. Nur Sid bleibt wie immer Sid ;)
Quelle

Update: Nein, dauert doch noch etwas, wurde wieder verschoben. Diesmal hatte ich es echt geglaubt.

Nvidia S-Video rgb über Cinch

Mittwoch, Februar 28th, 2007 by Nosports -----

Normal ist es bei den S-Video Anschlüssen so, dass mehr als zwei Adern benötigt werden um ein Farbbild auf dem Fernseher zu erhalten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass helligkeit/rot/grün/blau auf getrennten Pins geführt werden.
Selbst das herumprobieren mit diversen S-Video auf Scart oder sonstwas Adaptern führt meistens nicht zum gewünschten Ergebnis.
Auch gibt es diverse, nicht billige Composite Adapter, die nur in manchen Fällen die Farbe liefern.

Meistens hilft nur die Anschaffung eines Gerätes, wie zb Videorecorder mit entsprechendem S-Video Eingang, dies ist aber auch mit Risiken verbunden, da manche Geräte das Signal nicht für den weiteren Transport in rgb umwandeln, sondern als S-Video Signal weiterleitet. Die einzigst sichere Lösung wäre die anschaffung eines neuen TV-Gerätes mit S-Video Eingang.
Die Frage ist, ob man die Flocken überhat.
Ich hab sie nicht über gehabt und bin froh, vor einiger Zeit über folgende Lösung gestolpert zu sein, die zumindest für die meisten Nvidia Benutzer abhilfe schafft.
ATI und Windowsbenutzer haben wie immer weiterhin verloren.
Die Qualität ist wie man sich denken kann natürlich nicht der absolute Überflieger, leichte unschärfe macht sich auf dem windowmanager breit, aber bei Videoanwendungen zb. fällt dies überhaupt nicht auf.

Vorraussetzung ist abgesehen von einem S-Video auf Cinch Adapter der proprietäre Nvidia Treiber von der Nvidia Seite. Meines wissens funktioniert es mit dem freien nv Treiber nicht, obwohl dieser angeblich auch Composite unterstützen soll.

Den Adapter kann man sich auch ganz einfach selber bauen, wenn man keinen zur Hand hat.
Man benötigt nur einen male-Cinch und einen male-S-Video Stecker.

Draufsicht male-Stecker (Blick auf die Pins):

°   °
 ° °< --<< Option „TVOutFormat“ „COMPOSITE“

Die komplette Section sieht dann in etwa ungefähr so aus:

    Section „Device“
    Identifier „nvidiakarte“
    Driver „nvidia“
    VendorName „NVIDIA Corporation“
    BoardName „GeForce FX 5200“
    Option „TVStandard“ „PAL-B“
    Option „TVOutFormat“ „COMPOSITE“

Das ist alles gewesen.
Beim nächsten Start vom xserver gibt es Farbe. Beachte aber, dass die Kommandozeile immernoch schwarz-weiß ist, aber wen außer den gentoolern mit ihrem bunten ls sollte das stören. ;)

Viel spaß 8)

Debian looking like glass

Freitag, Februar 23rd, 2007 by Nosports -----

Zielgruppe newbie

Looking Glass ist eine Desktopumgebung, die unter der GPL steht und von SUN ins leben gerufen wurde, gemacht für Grafikkartenprotze, oder die, die es gerne wären. ;)
3D-Treiber sind also vorraussetung, damit lg funktioniert.

Screenshot

Besonders effektiv kann man mit lg nicht arbeiten, er funktioniert halt und lässt dabei Vista alt aussehen. Von daher ist es doch schon recht interessant das einmal auszuprobieren. *g*
Die Bedienung ist selbsterklärend, einfach mal nach Windowsmentalität mit der Maus umherklicken.

1.

zu allererst benötigt man die lg-repository, sie kann eingefügt werden mittels:

echo "deb http://javadesktop.org/lg3d/debian/ testing contrib" >> /etc/apt/sources.list

oder manuell in die /etc/apt/sources.list eingefügt werden:
deb http://javadesktop.org/lg3d/debian/ testing contrib

Testing nimmst du natürlich nur, wenn du testing (bzw. etch) benutzt, ansonsten bitte sarge, stable, sid oder sonstwas eintragen. ;)

2.
apt-get update && apt-get install lg3d-core

3.1
Nachdem das ganze erfolgreich durchgejuckelt ist, kann lg bereits gestartet werden (Siehe 3.2).
Da sich aber die installierten Dateien in einem Verzeichnis befinden, welches normal nicht in $PATH eingetragen ist, sollte man das lg3d Verzeichnis mit den ausführbahren binarys dem path hinzufügen.

whereis lg3d
lg3d: /etc/lg3d /usr/share/lg3d

ls zeigt uns ein Verzeichnis namens bin, in dem sich die ausführbaren Dateien befinden.

ls -l /usr/share/lg3d/

Da wir jetzt wissen, wo die Dateien liegen, können wir sie jetzt der Variable $PATH übergeben.

export PATH=$PATH:/usr/share/lg3d/bin

3.2
Anstelle von Schritt 3.1 kann man die Dateien natürlich auch ausführen, indem man sie mit Pfadangabe ausführt.
Die wichtigsten hier noch einmal auf die schnelle erklärt:
lg3d-app – Startet lg in einem Fenster
lg3d-dev – Fenstermodus für Entwickler, im prinzip wie das obrige
lg3d-app-full – desselbe maximiert.
lg3d-session – Startet eine neue session aus der console (tty) heraus.
Zu den startups mit den Anmeldemanager gdm kann ich nichts sagen, da ich sowas nicht benutze.

Nach dem Start kann man sich in ruhe umschauen um dann im normalfall festzustellen, dass das zwar hübsch aussieht, aber zum arbeiten ungeeignet ist.

Manch einer mag ja auf so klickibuntizeugs stehen, wem es gefällt, viel spaß damit.
Ansonsten kann man, wenn man gemerkt hat das man sowas echt nicht braucht, mittels apt-get remove --purge lg3d* den gesamten lg, mitsamt configdateien löschen.

Looking Glass projectside