Archive for the 'Howto' Category

Howto: Remove fruity bugs

Dienstag, Januar 15th, 2008 by Nosports -----

1. Schalen mit Bier oder Essig aufstellen

2. Ein Tropfen Spüli in die Schalen geben um die Fallen scharf zu stellen

3. Die Mutterschiffe aus der Wohnung räumen(!)

4. Ggf. mit einem Staubsauger und/oder Chemischen Kampfstoffen den Zerfall der Kolonien beschleunigen

5. Ca. 24 Stunden warten

6. Fallen entsorgen

Unfassbar, wie kann man sich im „Winter“ nur so eine Fruchtfliegenplage einfangen wie es bei mir der Fall war. Mit Fallen alleine war diesmal nichts getan, das war noch schlimmer als im sommer ’04.
Ich habe eine ganze Woche lang territoriale Schlachten um die Küche führen müssen.
Und auch wenn ich scheinbar so manche Schlacht verloren habe (Die Gegenseite mussten dank der bugtraps dauerhaft schwere Verluste einfahren), so habe ich den Krieg am Ende doch gewonnen!
Ich hätte nur eher an Punkt 3 denken sollen, dann wäre das garnicht erst zu so einer Materialschlacht gekommen. So wurde aus einem kleinen Fruchfliegenbefall eine Plage. Wenn die noch mächtiger geworden wären, hätten die MICH irgendwann aus der Wohnung befördert.

TIP: Nachdem man gestaubsaugt hat (In Fachkreisen spricht man vom sog. „Rüsseln“) sollte man einen kurzen Spraystoß Chemischen Kampfstoff in das Saugrohr befördern, während der Staubsauger vom Stromnetz getrennt wurde und noch nachdreht. So kann man sichergehen, dass das Saugrohr keine Fluchmöglichkeiten bietet und in dem Beutel keine neue Kolonie gegründet wird.

Tja, grausam, ich weiß. Aber eins ist mir jetzt klar geworden, Fruchfliegen sind wie Fundamentalisten.
Die lassen einfach nicht mit sich reden und genau aus dem Grund wird es solang es solche Fruchtfliegenmenschen wie Bush gibt auch immer Krieg geben. Und die Fruchfliegen könnten sogar dasselbe von mir behaupten.
Ein ganz normaler Krieg halt, nur hat die invasierte Seite diesmal gewonnen.

Zigarettenautomaten hack

Samstag, September 1st, 2007 by Nosports -----

Ich geh grad runter zu dem Kippenautomaten wo diese verkorksten Kinder sonst immer hocken und wollte dort mal wieder eine Schachtel ziehen.
Seit an Zigarettenautomaten eine Alterprüfung notwendig ist, ist es wohl leicht da Profit raus zu schlagen, denn der Schacht für die EC/Führrschein Karte wurde wohl so manipuliert, dass die Altersprüfung fehlschlägt. Muss ziemlich einfach sein, ich denke man braucht nur ein Stück Papier um die Karte packen, diese reinschieben und ohne das Papier wieder herausziehen, schon können die Sensoren nicht mehr arbeiten.
KA wie das dort genau gemacht wurde, da gibt es sicherlich unzählige Möglichkeiten.
Jetzt kommt aber der Clou.
Vor dem Geldrückgabeschacht befindet sich eine kleine weiche Aluminiumklappe mit einem Nippel dran. Der Nippel wurde so verbogen, dass sich die Klappe verhakt und das Geld über der Klappe türmt sobald die Geldrückgabetaste betätigt wird.
Ich musste gerade Werkzeug holen und am hellichten Tag an dem Kippenautomat rumfummeln um wieder an mein Geld zu kommen. Anders war das kaum möglich.

Also ihr miesen Automatenhersteller, nehmt wieder Klappen aus Stahl, oder überlegt euch etwas anderes!
In nächster Zeit wird sowas bestimmt vermehrt vorkommen, deshalb immer vorher den Geldrückgabeschacht überprüfen.

Anonymer googeln

Mittwoch, August 29th, 2007 by Nosports -----

Wer kein Tor benutzen möchte, oder es mal der performance halber zeitweise abschaltet, oder von Zeit zu Zeit an Rechnern sitzt für die man keine Installationsrechte besitzt gibt es Suchmaschinenmasken, die die Anfragen für einen anonymisieren.
Eine davon ist Blacksearch.com, eine andere googlonymous.com.
Welche davon jetzt besser ist, ka. Ich bin soweit, dass ich sowas erstmal nur grundsätzlich mißtrauen kann, aber an sich wird es wohl nicht schlimmer sein als über google direkt die Anfragen zu verschicken. Möglicherweise stecken hinter den Domaininhabern auch google V-männer, man kann nur spekulieren.
Firefox suchleistenplugins gibt es auch. Dort für googlonymous und das andere ist grad down, scheiss drauf.

Es sollte dazu gesagt sein, dass die anonymen googlemasken selbst bei 100% Vertrauen nicht den geringsten Schutz vor der geplanten Vorratsdatenspeicherung bietet. Der ganz Mist geht trotzdem erst einmal über die Server der Providerchen und werden da genauso wie normale google Abfragen (icq gespräche, emails, passwörter usw.) gespeichert. Ebensowenig ist man auf den restlichen Seiten geschützt, da Google flächendeckend ihre Werbung im Netz verspritzt die man bei jedem Seitenaufruf von den verhurten Googleservern mitladen muss. In diesem Moment wird auch die eigene ip zu Google übertragen und gespeichert. Wie man das einigermaßen gut verhindern kann das die miese Werbung erst geladen wird hatte ich schon einmal hier beschrieben.

Ansonsten gleich zu Tor greifen, auch wenn selbst dieser Dienst keine 100% Sicherheit verspricht. (Übrigens, die gelinkten Suchmasken versprechen dies unlogischerweise)
Man sollte sich schonmal drauf einstellen, wenn die Vorratsdatenspeicherung durch ist (Und sie wird durchkommen, tut ja fast keiner was dagegen!!!!) wird man alles über den Zwiebelrouter Tor routen müssen. Alles! Und selbst das hilft fast nichts, da die verfluchte Gegenseite in den seltensten Fällen Tor benutzen oder gar verschlüsseln und gegen Bundestrojaner hilft das noch weniger, man ist diesen +#!!*!&$ sowas von Hoffnungslos ausgeliefert, geht garnicht klar!
Wenn die Scheisse durchgeboxt ist, gibt es entweder nurnoch crypto in Verbindung mit Tor, oder vier-Augen Gespräche. Ganz gleich wie unwichtig. Da müssen Zeichen gesetzt werden, ich will mich nicht überwachen lassen, schon garnicht unbegründet!!
Oder gleich garkein Inet anmelden und über das *ichhabdoch nichtszuverbergen*W-lan von nebenan einwählen und sich dann deswegen verhaften lassen. Dann lohnt sich das wenigst noch.
Mein Respekt vor dem Staat sinkt immer weiter und weiter. Den ganzen Wichs den die ausfressen mit Steuergeldern bezahlen??? Langsam bin ich der Meinung, dass man ein schlechter Mensch ist wenn man das mit Geld finanziert. Man unterstützt Leid und Armut auf dem gesamten Planeten. Überall verhungern Menschen und die haben nichts besseres zu tun als uns pauschal alle zu überwachen!
Die machen ihren Job noch schlechter als wenn da ein Rudel, dressierter Affen im Bundestag hocken würde!!
Jetzt geht es mir ein wenig besser, auch wenn immernoch alles scheisse ist und beschissener wird. Und keine Sau interessiert es. Der bullshit aus den Massenmedien wird immernoch geschluckt.
Wenn endlich wer verstehen würde, dass man Politikern und Massenmedien grundsätzlich mißtrauen MUSS!

Äh, zu den anonymen Suchmasken noch: Wahrscheinlich erstmal besser als nichts.

Speicherverbrauch reduzieren (monoton+minimal ;)

Mittwoch, August 8th, 2007 by Nosports -----

Im Moment mach ich ja mal endlich etwas Java, im Ausgleich dazu habe ich mich heute Nacht einer mir etwas angenehmeren Aufgabe gewidmet und versucht den Speicherverbrauch genauergesagt die RAM-in-beschlagnahme auf meinem Hauptrechner weiter zu reduzieren. Erstmal habe ich, wie schon lange geplant agetty rausgeschmissen und durch fgetty ersetzt, bzw umgekehrt. Also erst fgetty rein, dann agetty raus, so. Damits nicht zu mißverständnissen kommt ;)
Also dafür, dass ich keine Funktion vermisse lohnt sich das echt schonmal. Hier mal der vorher-nachher vergleich nur mit ps:

VSZ RSS TTY COMMAND
1640 708 tty2 /sbin/agetty
1636 704 tty3 /sbin/agetty


VSZ RSS TTY COMMAND
108 32 tty2 /sbin/fgetty
108 28 tty3 /sbin/fgetty

Die Virtual set size (VSZ) ist von über 1,6kb auf nur 100byte geschrumpft und die wichtigere resident set size (RSS) ist von 700byte auf 28 byte geschrumpft. das ist doch schonmal was. Die VSZ zeigt den Gesamtspeicherverbrauch von RAM+Swap+stack usw. an, der RSS Wert nur den RAM-Verbrauch.
Um fgetty zu installieren braucht man zunächst die dietlibc und libowfat. Die meisten Distributionen müssten die in ihrem package management beinhalten. Sind die libs installiert saugt man die fgetty sources, macht „make&&make install“ und öffnet mit einem Editor die /etc/inittab und ändert die section #TERMINALS um.

# TERMINALS
c1:12345:respawn:/sbin/fgetty tty1 "--noclear"
c2:2345:respawn:/sbin/fgetty tty2 "--noclear"
c3:2345:respawn:/sbin/fgetty tty3 "--noclear"

Hinweis: Möchte man auf den anderen tty auch einen loginscreen haben, kann man die section natürlich beliebig erweitern. Das wars, neu booten und freuen.

Dagegen noch wichtiger war es aber mal sich ordentlich Gedanken über den richtigen Terminal-emulator zu machen. Eigentlich war ich mit xterm immer ganz gut bedient, bin aber jetzt auf aterm umgestiegen.

%MEM VSZ RSS TTY COMMAND
0.5 9436 4436 ? Ss 07:39 0:00 xterm


%MEM VSZ RSS TTY COMMAND
0.2 3960 2072 ? Ss 07:32 0:00 aterm

Anhand der PID(die ich hier weggelassen hab) kann man sich den tatsächlichen RAM Verbrauch anzeigen lassen, „ps“ zeigt anders als die meisten glauben nur an, was das besagte Programm verbrauchen würde, wenn es das einzigste offene Programm systemweit wäre was auf die benötigten librarys, Module usw. zugreift. Für diesen Zweck gibt es das tool „pmap“, welches genauere Ausgaben gibt. Zu genau um sie hier zu besprechen.
xterm: mapped: 9172K writeable/private: 1680K shared: 28K

aterm: mapped: 3964K writeable/private: 648K shared: 28K
Und für den Vergleich extra dazukompiliert:
gnome-terminal: 37868K writeable/private: 6608K shared: 704K :D
Wichtig ist der Wert „writeable/private“, er gibt an was diese PID wirklich explizit an neuen libs usw laden muss.
Leider konnte ich nicht genau herausfinden, wie man den genauen Speicherzuwachs pro neuer Instanz, bzw PID bestimmen kann.
Bei der Ausgabe von „pmap -d “ erscheinen teils dieselben Adressen, teils neue. Theoretisch müssten die Adressen, die jeweils neu zur Ausgabe hinzukommen zusammengerechnet den zusätzlichen RAM Verbrauch ergeben. Deckt sich auch grob mit einem Überschlag mittels free. Aber so richtig hinkommen tut das trotzdem alles nicht, scheint irgendwie nicht proportional zu den offenen Instanzen zu verlaufen. Ich hab da jetzt stundenlang rumgerechnet und gezählt, fall da irgendwer genaues drüber weiß, es gibt da so ne commentfunktion.
Ist auch erstmal egal, aterm frisst jedenfalls weniger als xterm, soviel ist ganz sicher.

Das wars erstmal, die init muss bei Zeiten noch durch die minit ersetzt werden, aber abgesehen davon gibt es noch genügend andere Störfaktoren. Es ist zwar eigtl nicht so, dass der RAM knapp ist (Im Sinne von WIRKLICH knapp), aber irgendwie wurmts mich, wenns da unnötig viel Sachen gibt. Die einzigsten Fälle, wo ich schwach bin ist der Firefox und Thunderbird. Wobei die beiden Dinge eigentlich am schnellsten runterfliegen müssten, nur wegen den zwei Sachen müssen tausende von schrecklichen gtk und gnome libs mit diesem fiesen Menu installiert sein. Aber vorher muss ich mich mal wieder an das blöde Java ranmachen.

Space Invaders RL-Wallpaper

Dienstag, Mai 29th, 2007 by Nosports -----

hehe, heute Nacht (äh 16 Uhr ists schon?!) musste ich irgendetwas produktives tun, anstelle zu lernen, habe ich die ThinkGeek „Invaders Surfaces“ abgekupfert.
Das arschteure Druckerpapier, was ich hier erwähnte, rentiert sich langsam, aber sicher ^^
Im Moment habe ich nur ein kleines „Game“ auf meiner Hauststür geklebt, schade, dass die scheiss Digicam schrott ist, sonst würd ich ein Foto machen.

So, und für alle bastelgeilen Retrofreunde gibt es HIER die geile PDF-Schablone zum selber drucken, ausschneiden und ankleben.
Viel spaß damit :)

Vorbeugend: Ja, jedes ship passt auf genau ein DIN-A4 Blatt.

Openmortal

Sonntag, Mai 27th, 2007 by Nosports -----

Jow, wer von euch kennt Mortal Kombat NICHT?
Gut. Und wer von euch kennt OpenMortal?
Ich bin vor kurzen auf diesen anscheinend recht unbekannten Mortal Kombat Clon gestoßen.
Wirklich sehr geil, leider befindet sich die Entwicklung seit einem Jahr auf hold, da sich anscheinend nicht genügend Mithelfer finden. Ich würde, wenn ich könnte. Der Singleplayermodus funktioniert noch nicht, dafür gibt es aber abgesehen vom multiplayermodus das sogenanntes Mortalnet, ähnlich dem Battlenet bei Warcraft um Online Gegner zu finden.
Zieh dir das Game, wenn du es noch nicht hast ^^
Es läuft BTW auf Linux, Apple und Windows.

auf der oben genannten Sourceforge Seite, befindet sich auch ein Character Howto, dafür benötigt man aber wohl leider ne Menge Equipment.
Es steht da zwar oft genug iname, aber ich sag es vorsichtshalber hier auch nochmal: Um jemanden herausfordern zu können, muss der TCP Port 14822 im Router geforewardet, bzw auf dem Rechner offen sein.

Die wichtigsten Tasten:
Player linke Seite:
Bewegen: W A S D
lowpunch+selectplayer: F,
highpunch: R,
lowkick: G,
highkick: T,
block: H

Player rechte Seite:
Bewegen: Pfeiltasten,
lowpunch+selectplayer: entf,
highpunch: einfügen,
lowkick: ende,
highkick: pos1(home),
block: bild down

So, jetzt viel spaß mit Openmortal, das Game ist, auch wenns noch beta ist ein Sahnestück.

Der Kunde ist Täter

Dienstag, Mai 15th, 2007 by Nosports -----

Ich wollte schon lange mal einen Post über die Unverschämten Diebstahlmaßnamen diverser Großkonzerne, insbesondere dem Praktiker Baumarkt machen.
Jetzt kommt er.

Jeder kennt noch den Spruch „der Kunde ist König“.
Kann man sich wie ein König fühlen, wenn man beim Einkaufen von jedem Mitarbeiter wie ein potentieller Dieb behandelt wird?
Nicht nur, dass man beim Einkaufen ständig gefilmt wird und einige Ladenketten mit dem Bildmaterial sogar das Einkaufsverhalten ihrer Kunden auswerten lassen (Wird durch RFID ersetzt), oder die Kundenkarten, die den Konzernen für einen lächerlichen Rabatt wissen lassen, wer was einkauft aber das ist ein anderes Thema.
Also, ich finde es ja aber echt ne Unverschämtheit, dass Kassiererinnen quer durch den Laden schreien, wenn man mit Rucksack oder Tasche beispielsweise den Praktiker betritt.
„Hallo, sie da. Könnten sie mal bitte ihren Rucksack vorne abgeben?“
Und dann werden die Taschen für die Länge des ganzen Einkaufs schön im Ausgangsbereichs des Ladens gelagert.
Na wenn DAS nicht die Lust aufs einkaufen steigert. Also wenn man nen Laptop oder andere wichtige Sachen dabei hat, sollte man es sich echt zweimal überlegen den Praktiker überhaupt zu betreten. Selbst wenn da kein anderer Kunde beikommt, als Mitarbeiter nen V-Mann einzuschalten, der das dann mitnimmt, sollte kein Problem darstellen. Wie Wau Holland sagte, „In jeder Branche gibt es schwarze Schafe.“
Ich find das echt ne Unverschämtheit, wofür haben die eigentlich ne akustomagnetische Warensicherung? (Das weiße Ding am Ausgang wo man durchläuft[wird auch durch RFID ersetzt]) Ist die Anlage nur Fake?
Kameras und Akustomagnetische Systeme sind eine Sache, aber glauben die, dass man in dem Rucksack ein Jahrespack ihrer Kostbare Tiernahrung mitgehen lassen will?
Lohnt sich das deswegen wirklich jeden Kunden als mutmaßlichen Dieb zu behandeln?
In meinen Augen ist das ne ganzschöne Frechheit, deshalb auch an dieser Stelle ein kleines Knigge über Verhaltensmaßnamen als Kunde bei solchen Aktionen.

1. Laufe an der Abgabestelle für Rucksäcke einfach weiter, überhöre und genieße möglichst lange das Geschrei der völlig überforderten Mitarbeiter.

2. Frage möglichst lautstark nach dem Grund, wieso du die Tasche abgeben sollst. Weise auf die privaten Gegenstände hin, die sich darin befinden, aber besser nur wenn sich eigentlich nichts wichtiges in der Tasche befindet.
Als Anwort wirst du „vorbeugende Maßname gegen Diebstahl“ oder ähnliches hören.

3. Frage nach, ob man wie ein Dieb aussieht. Die Antwort wird in jedem falle lauten „Nein, aber“ unterbreche an dieser Stelle mit“na, dann kann ich ja weiter“

4. Der Mitarbeiter wird fortfahren „Die Maßname betrifft jeden Kunden, der eine Tasche bei sich führt, bitte geben sie ihre Tasche am Tresen ab.“

5. Zeige auf die Schlange an der Kasse und hake immer lauter nach:“Meint ihr etwa alle eure Kunden hier sind wahrscheinlich Diebe, oder wie ist das zu verstehen? Echt arm!“
An dieser Stelle kommt irgendeine billige Ausrede, wenn nicht nur rumgestammel und das in jedem zweitem Satz verborgende „bitte geben sie ihre Tasche am Tresen ab“. Nutze die Chance und verpasse die nächste Salve, sobald sich die Verwirrtheit beim Gegenüber auflöst.

6. Zeige auf die akustomagnetischen Antennen und frage nach wozu die Dinger da eigtl stehen.

7.Wahrscheinlich muss man die Tasche trotzdem abgeben, falls nicht hat man wohl den kompletten Einkauf über alle Kameralinsen auf sich gezogen und allgegenwärtig eine Traube Ladendetektive um sich aber in jedem Fall hat man völlig elegant, gewaltlos Widerstand geleistet. :)

Das Internet werbefrei machen

Freitag, März 2nd, 2007 by Nosports -----

An diesem „Howto“ können sich vielleicht auch ein paar Windowser erfreuen, denn es bezieht sich Plattformunabhängig auf den Firefox Browser.

Werbefrei ist natürlich ein wenig übertrieben, aber linke flashsequenzen, google-ads usw gehören jetzt wie mittlerweile auch popups zur Vergangenheit. Damit kommt es also nah dran.

Die Systemsicherheit erfreut sich auch sehr an diesen Eingriff, denn man muss mithilfe eines (bzw zwei) Firefox Plugins Webseiten explizit erlauben, um scripte lokal ausführen zu dürfen und Grafiken explizit verbieten.
Auf diese Art und Weise kann einem nicht direkt jede Seite die man besucht hijacker andrehen oder exploits für womöglich noch viel schlimmere Dinge nutzen.
Der traffic sei auch kurz erwähnt, den man durch die ganze Werbung, die man ungewollt runterläd verfünffacht. (naja, nicht ganz, aber ihr wisst schon… ;) [je nachdem was für Seiten man ansurft ^^])

Die Plugins heißen Adblock und NoScript

    UPDATE: Adblock ist mittlerweile veraltet, lieber das neue Adblock Plus verwenden.

Adblock blockiert Grafiken, wie zb nervige google-ads und fest auf der Seite eingebaute Banner.
NoScript hingegen widmet sich JavaScript, Flash und den ganzen Rotz.

Anstelle die Links zu benutzen, kann man die plugins auch manuell erreichen, indem man in der FF Leiste auf tools(extras) klickt (ich hasse das Wort) und dort Addons anwählt. Unten links steht „Get extensions“, wenn man dort draufklickt öffnet sich die Firefox addons Seite, auf der man nun munter suchen kann.

Beide Scripte haben keine voreinstellungen, sodass man sie noch anlernen muss.
Entdeck man irgendwo fiese Werbebanner beim Surfen, kann man jetzt entweder auf das Adblock Symbol der Grafik klicken (hab ich schon erwähnt, dass ich das wor hasse? *g*), oder man klickt (…) mit der rechten Maustaste auf die Werbung und entdeckt dort die „NoScript: Grafik blockieren“ Zeile.
Als tip noch, es ist empfehlenswert direkt die ganzen subdomains zu sperren und nicht nur etwa die pfade, also so nicht:

http://ads.google.com/werbung1/amazon/*

sondern um redundanzen und Zeit zu sparen, sollte man es direkt so machen:

http://ads.google.com/*

Um nochmehr Zeit zu sparen, könnte man auch direkt mal

http://ads*

sperren, aber vorsicht ist geboten, denn von der Subdomain http://ads.google.com aus wird nur Spam ausgehen, im dritten Beispiel ist zu beachten, dass Grafiken aller Webseiten, die mit http://ads beginnen blockiert werden. In der regel will man das, Probleme gibt es nur, wenn eine Seite mit http://ads beginnt.
Im ersten Fall lässt man also nur Amazon Werbung, die im Auftrage Google überall verschmiert wird im gesamten Internet verschwinden. Die Google Grafiken bleiben erhalten.
Verbietet man hingegen http://google* Seite(nicht ads.google.com), wird auch die Grafik auf google.com, google.de usw. fehlen, deshalb immer ansehen, von welchem Server die Grafik kommt die man verbieten möchte. Manche Seiten haben auch Ordner in denen nur banner liegen.

NoScript hingegen sperrt erst einmal alle Scripte. Wer jetzt nicht weiß was das bedeutet, kann sich das ja einfach mal angucken.
Angenommen, man möchte jetzt mal zb eines dieser vielen Youtube videos sehen, die man täglich als Link zugeschickt kriegt. Man wird sehen, dass der Player zunächst nicht angezeit wird. Unten Links in dem kleinen (jetzt rot-weißem) NoScript Symbol kann man die einstellungen vornehmen, was man erlauben will.
In dem Youtube fall wäre das natürlich youtube.com, was man erlauben würde. In der Regel reicht es aus, nur die Webseiten zu erlauben, auf der man sich befindet.
So hat man nach einiger Zeit alle wichtigen Webseiten erlaubt und alle Spamdomains verboten, ergebnis: das Internet ist zu 98% Werbefrei.
Jetzt passt das Internet wirklich auf zwei Floppy´s, wenn man noch den pornokram weglässt. *g*

Nvidia S-Video rgb über Cinch

Mittwoch, Februar 28th, 2007 by Nosports -----

Normal ist es bei den S-Video Anschlüssen so, dass mehr als zwei Adern benötigt werden um ein Farbbild auf dem Fernseher zu erhalten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass helligkeit/rot/grün/blau auf getrennten Pins geführt werden.
Selbst das herumprobieren mit diversen S-Video auf Scart oder sonstwas Adaptern führt meistens nicht zum gewünschten Ergebnis.
Auch gibt es diverse, nicht billige Composite Adapter, die nur in manchen Fällen die Farbe liefern.

Meistens hilft nur die Anschaffung eines Gerätes, wie zb Videorecorder mit entsprechendem S-Video Eingang, dies ist aber auch mit Risiken verbunden, da manche Geräte das Signal nicht für den weiteren Transport in rgb umwandeln, sondern als S-Video Signal weiterleitet. Die einzigst sichere Lösung wäre die anschaffung eines neuen TV-Gerätes mit S-Video Eingang.
Die Frage ist, ob man die Flocken überhat.
Ich hab sie nicht über gehabt und bin froh, vor einiger Zeit über folgende Lösung gestolpert zu sein, die zumindest für die meisten Nvidia Benutzer abhilfe schafft.
ATI und Windowsbenutzer haben wie immer weiterhin verloren.
Die Qualität ist wie man sich denken kann natürlich nicht der absolute Überflieger, leichte unschärfe macht sich auf dem windowmanager breit, aber bei Videoanwendungen zb. fällt dies überhaupt nicht auf.

Vorraussetzung ist abgesehen von einem S-Video auf Cinch Adapter der proprietäre Nvidia Treiber von der Nvidia Seite. Meines wissens funktioniert es mit dem freien nv Treiber nicht, obwohl dieser angeblich auch Composite unterstützen soll.

Den Adapter kann man sich auch ganz einfach selber bauen, wenn man keinen zur Hand hat.
Man benötigt nur einen male-Cinch und einen male-S-Video Stecker.

Draufsicht male-Stecker (Blick auf die Pins):

°   °
 ° °< --<< Option „TVOutFormat“ „COMPOSITE“

Die komplette Section sieht dann in etwa ungefähr so aus:

    Section „Device“
    Identifier „nvidiakarte“
    Driver „nvidia“
    VendorName „NVIDIA Corporation“
    BoardName „GeForce FX 5200“
    Option „TVStandard“ „PAL-B“
    Option „TVOutFormat“ „COMPOSITE“

Das ist alles gewesen.
Beim nächsten Start vom xserver gibt es Farbe. Beachte aber, dass die Kommandozeile immernoch schwarz-weiß ist, aber wen außer den gentoolern mit ihrem bunten ls sollte das stören. ;)

Viel spaß 8)

Debian looking like glass

Freitag, Februar 23rd, 2007 by Nosports -----

Zielgruppe newbie

Looking Glass ist eine Desktopumgebung, die unter der GPL steht und von SUN ins leben gerufen wurde, gemacht für Grafikkartenprotze, oder die, die es gerne wären. ;)
3D-Treiber sind also vorraussetung, damit lg funktioniert.

Screenshot

Besonders effektiv kann man mit lg nicht arbeiten, er funktioniert halt und lässt dabei Vista alt aussehen. Von daher ist es doch schon recht interessant das einmal auszuprobieren. *g*
Die Bedienung ist selbsterklärend, einfach mal nach Windowsmentalität mit der Maus umherklicken.

1.

zu allererst benötigt man die lg-repository, sie kann eingefügt werden mittels:

echo "deb http://javadesktop.org/lg3d/debian/ testing contrib" >> /etc/apt/sources.list

oder manuell in die /etc/apt/sources.list eingefügt werden:
deb http://javadesktop.org/lg3d/debian/ testing contrib

Testing nimmst du natürlich nur, wenn du testing (bzw. etch) benutzt, ansonsten bitte sarge, stable, sid oder sonstwas eintragen. ;)

2.
apt-get update && apt-get install lg3d-core

3.1
Nachdem das ganze erfolgreich durchgejuckelt ist, kann lg bereits gestartet werden (Siehe 3.2).
Da sich aber die installierten Dateien in einem Verzeichnis befinden, welches normal nicht in $PATH eingetragen ist, sollte man das lg3d Verzeichnis mit den ausführbahren binarys dem path hinzufügen.

whereis lg3d
lg3d: /etc/lg3d /usr/share/lg3d

ls zeigt uns ein Verzeichnis namens bin, in dem sich die ausführbaren Dateien befinden.

ls -l /usr/share/lg3d/

Da wir jetzt wissen, wo die Dateien liegen, können wir sie jetzt der Variable $PATH übergeben.

export PATH=$PATH:/usr/share/lg3d/bin

3.2
Anstelle von Schritt 3.1 kann man die Dateien natürlich auch ausführen, indem man sie mit Pfadangabe ausführt.
Die wichtigsten hier noch einmal auf die schnelle erklärt:
lg3d-app – Startet lg in einem Fenster
lg3d-dev – Fenstermodus für Entwickler, im prinzip wie das obrige
lg3d-app-full – desselbe maximiert.
lg3d-session – Startet eine neue session aus der console (tty) heraus.
Zu den startups mit den Anmeldemanager gdm kann ich nichts sagen, da ich sowas nicht benutze.

Nach dem Start kann man sich in ruhe umschauen um dann im normalfall festzustellen, dass das zwar hübsch aussieht, aber zum arbeiten ungeeignet ist.

Manch einer mag ja auf so klickibuntizeugs stehen, wem es gefällt, viel spaß damit.
Ansonsten kann man, wenn man gemerkt hat das man sowas echt nicht braucht, mittels apt-get remove --purge lg3d* den gesamten lg, mitsamt configdateien löschen.

Looking Glass projectside