Schrottstick

Mittwoch, April 15th, 2009 by Nosports -----

Oh mann, was für eine Scheisse die so auf den Markt schmeissen.
Heute Mittag kam mein Vater mit einem neu gekaufen USB Stick an und ich sollte ihm ein paar Bilder kopieren.
Ich habe den Stick also ausgepackt und eingesteckt und was dann passierte, habe ich noch nie erlebt. Es passierte nichts. Wobei, eigentlich passierte aber doch was, direkt nach dem einstecken freezte der Rechner komplett ein! Mit stotternder Musik und allem was dazugehört!
Hier der besagte USB-Stick (Achtet auf den neumodischen Schrott-Connector im Chipkartenstyle) :
Ein beschissener USB-Stick

Nachdem der Rechner sich zum Glück noch neu hochgefahren ließ, war ich natürlich neugierig genug um den Stick erneut einzustecken. Zu meiner Verwunderung ging diesmal sogar alles gut. Aber die Eingabe von fdisk zeigt die wahrscheinlich WTF‘ igste Partitionstabelle, die ich jemals gesehen habe, dagegen ist das hier noch garnichts!

Eine beschissene Partitionstabelle

Neu partitoniert macht der Stick nun keine Probleme mehr, wie es scheint.
Muss man sich mal vorstellen, so werden die Dinger verkauft!!1!

1234567890

Freitag, Februar 13th, 2009 by Nosports -----

Whoa, morgen am 14.02.09, wenn die Zeit von 0.31 Uhr und 29 Sekunden auf die nächste Sekunde umspringt, werden wir Zeitzeugen von etwas ganz besonderem. Etwas so unglaublich coolen, was man so ohne faken nur ein einziges mal erleben wird.
Etwas das den 13.03.07 und den 06.06.06 um längen übertrifft und Silvester… Das stinkt dagegen mal so richtig ab:

Der UNIX Timestamp wird dann, um 0.31 Uhr und 30 Sekunden MEZ für eine Sekunde den Wert „1234567890“ annehmen!

Ist das nicht mal abgefahren! Wer das nicht sofort glaubt, kann das mit folgendem Kommando überprüfen:
date -d@1234567890
Den aktuellen timestamp kann man sich mit dem UNIX Kommando „date +%s“ anzeigen lassen. Andernfalls kann man sie auch auf diesen Blog sehen, im Header, ganz oben.
Viel Spaß bei diesem historischen Ereignis!
Ich für meinen Teil werde ein Bier trinken und mir die Zeit nehmen einmal kurz an meine bisherige Zeit mit UNIX; genauergesagt Linux zurück zu denken.
An die Höhen und auch an die Tiefen. An 1 und auch an 0. An all die freien Unixoiden und auch an die, die einst mehrere tausend US Dollar kosteten. An das teilweise stundenlange Fehlersuchen bei denen man am Ende stetsmeistens wusste, dass es die Zeit ganz sicher wert war. An den ersten bootfähigen, selber kompilierten Kernel. An das erhabene Gefühl etwas besseres als ein Windowsuser zu sein. An der nicht immer selbstverständlichen Tatsache das Ruder selbst in der Hand zu halten und den Kurs zu bestimmen. An all die Lektionen und Weisheiten, an die Freiheiten und Pflichten die ein Leben in der UNIX-Welt so mit sich bringen.

(THX an bjh für diese Information!)

UPDATE: Und für alle die es verpasst haben, hier ein Screenshot (THX hyrican):

mmsclient

Mittwoch, Januar 21st, 2009 by Nosports -----

Achja..Hab ich eigentlich schonmal gesagt, dass ich diese kleinen, netten Anspielungen in open-source freier Software liebe?
Wie diese hier aus dem nützlichen tool mmsclient.

gurke@zwiebel ~ $ mmsclient mms://ein.fieser.stream.tld/ihbah-codec.wmv
[…]
everything done. Thank you for downloading a media file containing proprietary and patentend technology.

Herrlich :D

Notiz an mich selbst: Bei Zeit schauen wieso hier der code-tag Zeilenumbrüche so shitty darstellt.
Notiz an euch selbst: Die neue Fernsehkritik.tv Folge (Nr. 21) ist seit heute draussen.
:)
Und den WMV Stream lade ich nur zu Testzwecken herunter. Nicht das wer denkt ich bin bescheuert.
UPDATE: MÄÄÄP, Test nicht bestanden :)

GANZ großen (truecrypt)Kino!

Samstag, Dezember 27th, 2008 by Nosports -----

ZOMFG, seit wann ist das denn???

unprivileged@kiste ~ $ ps aux | grep truecrypt
root 17683 0.0 0.2 28048 1800 ? S Dec23 0:00 truecrypt /dev/sdc5 /home -p E1negütepassphras3#

Steht die Passphrase der Cryptopartitionen mit in der von jedem einsehbaren Prozessliste eines MultiuserOS, ich rall es nicht?! 0_0
Nä, das _kann_ nicht deren ernst sein! DOCH, das ist MEINE Passphrase, die da in der Prozessliste steht, ich komm nicht mehr klar! 0_0

BTW ist das Truecrypt Version 6.0a auf der Kiste. Das ist die aktuellste im Gentoo Portage und wie ich gerade sehe wohl mittlerweile wenigstens hard masked. Trotzdem: Unfassbar!

NACHTRAG: Die Passworteingabe erfolgte über ein Script, NICHT über eine Kommandozeile. Und ich bin mir auch darüber im klaren, dass man damit rechnen muss das bestimmte Parameter in der Prozessliste plain stehen könnten. Aber bei Programmen wie Truecrypt? Die Passphrase? Ich bleib dabei: UN-FASS-BAR!

Ads blocken mit Kazehakase und Privoxy CSSrules

Donnerstag, September 18th, 2008 by Nosports -----

Soll angeblich schonmal zusammen funktionieren.
Wäre da nicht folgendes…
Firefox is configured?

Äh? Gecko-Maschine, alles das gleiche hin oder her, „Firefox is configured to use a proxy server that can’t be found.“
Firefox? Fängt ja schonmal gut an.
Dabei gefiel mir der Kazehakase bis jetzt ganz gut. Fühlt sich eigentlich schnell an. Beim start, sowie auch beim browsen selbst.
Naja, mal schauen, irgendwann schreib ich wohl mal nen längeren Erfahrungsbericht oder so. Erstmal die blöde Firefox Fehlermeldung im Kaze weg kriegen. Das alberne daran ist, mit Firefox funktioniert Privoxy.

UPDATE: Habe jetzt mal die CSSRules variante probiert, funktioniert ausgezeichnet bisher. Ein Heise.de Stresstest verlief weitesgehend Werbefrei.
Jetzt probiere ich gerade nochmal die webkit engine aus. Ja, Apple ich weiß. Aber wie in einem anderen Posting schon erwähnt Hundescheisse, die Stinkerei und so.
Aber was den Kazehakase betrifft, ich glaube an den kann ich mich wohl gut gewöhnen.

UPDATE II: GEIL, Kaze hat eine „Tab lock“ Funktion! Nie wieder versehentlich Tabs schliessen!
Block Ads und Lock Tabs! So muss das :)

Ads blocken mit Kazehakase und Privoxy CSSrules

Donnerstag, September 18th, 2008 by Nosports -----

Soll angeblich schonmal zusammen funktionieren.
Wäre da nicht folgendes…
Firefox is configured?

Äh? Gecko-Maschine, alles das gleiche hin oder her, „Firefox is configured to use a proxy server that can’t be found.“
Firefox? Fängt ja schonmal gut an.
Dabei gefiel mir der Kazehakase bis jetzt ganz gut. Fühlt sich eigentlich schnell an. Beim start, sowie auch beim browsen selbst.
Naja, mal schauen, irgendwann schreib ich wohl mal nen längeren Erfahrungsbericht oder so. Erstmal die blöde Firefox Fehlermeldung im Kaze weg kriegen. Das alberne daran ist, mit Firefox funktioniert Privoxy.

UPDATE: Habe jetzt mal die CSSRules variante probiert, funktioniert ausgezeichnet bisher. Ein Heise.de Stresstest verlief weitesgehend Werbefrei.
Jetzt probiere ich gerade nochmal die webkit engine aus. Ja, Apple ich weiß. Aber wie in einem anderen Posting schon erwähnt Hundescheisse, die Stinkerei und so.
Aber was den Kazehakase betrifft, ich glaube an den kann ich mich wohl gut gewöhnen.

UPDATE II: GEIL, Kaze hat eine „Tab lock“ Funktion! Nie wieder versehentlich Tabs schliessen!
Block Ads und Lock Tabs! So muss das :)

Mozilla macht sich mal wieder lächerlich

Dienstag, September 16th, 2008 by Nosports -----

Nachdem die Mozilla Corp. vor ca einem jahr wegen „Namensvertuschung“ bei Debian Linux am rumheulen war, machen die sich jetzt erneut wieder mal mit einem ähnlichen Thema zum Affen. Dämliche Scheisse machen die ja am lfd. Band, man erinnere sich an „safebrowsing“, prefetching oder zb. sendRefererHeader (naja, gut..könnte trotzdem default deaktiviert sein)

Zurück zum Thema: *buntu Linux soll beim ersten Start eine Endnutzerlizenz anzeigen die man bestätigen muss.
Erstmal frag ich mich ja so nebenbei…Wieso eigentlich dann nur bei *buntu???!!
Damals bei Debian ging es ja um das falsche Logo und ein paar Änderungen im Source, bugfixes die Motz nicht übernehmen wollte usw…
Mozilla forderte, dass das originale (unfreie) FirefoxLogo und der Mozilla-Source 1:1 übernommen werden soll. Stattdessen haben die Debian Leute Firefox/Thunderbird kurzerhand geforkt und nach Iceweasel/Icedove umbenannt und Mozilla musste schön die Fresse halten. Die Debianizer haben meiner Meinung nach genau richtig reagiert.
Was glauben die Motzi-Leute jetzt wohl? Das die *buntu Leute das so machen werden? Die werden ja wohl nicht so blöde sein und da jetzt die Endnutzerlizenz anzeigen! Mozilla kann nur den kürzeren ziehen, die ganze Aktion ist mal wieder sowas von lächerlich und sie merken es nicht..
Langsam wird es aber echt dringend sich nach einem neuen DefaultBrowser umzugucken. Leider fällt mir da nichtmal einer für die engere Auswahl ein. Man hat halt die Wahl zwischen Hundescheisse und Babyscheisse. Was dann am Ende weniger stinkt muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Geruch vom Firefox ist jedenfalls langsam aber sicher nicht mehr zu ertragen!

f*ck.ext2

Donnerstag, August 7th, 2008 by Nosports -----

Hui, na wenn das jetzt nicht lang dauert.
Ich prüfe gerade eine angedetschte 300GB Partition einer Sata II Festplatte mit fsck.ext2 (bzw e2fsck).
In nichtmal mehr einer Stunde läuft der Filesystemchecker schon volle 30 Stunden durch und benötigt auf diesem doch wirklich sehr modernen Rechner fast durchgehend 100% CPU und belegt etwa 600MB RAM.
Da bekommt der häufig im Netz zu lesende Fingerzeig „Vorsicht, fsck kann bei größeren Dateisystemen schonmal länger brauchen“ eine ganz andere Bedeutung, denn in der Regel wird in diesem Zusammenhang von etwa 30 Minuten und nicht 30 Stunden geredet :D
Wenn das ein Windows wäre und sich die von fsck.ext2 angeprangerten Inodes nicht laufend inkrementieren würden, hätte ich ja schon lange gedacht, dass das Programm hängt. Aber es handelt sich ja schon um einen Linuxrechner und die zu bearbeitenden Inodes (d.h. alle) inkrementieren immernoch fröhlich und vor allem voller hoffnung vor sich hin.
Von 36.634.624 gesamten Inodes ist er gerade mal bei der ca. 29.517.424. Es liegen also noch um die 7 Millionen Inodes vor ihm.
Btw wenn man schätzt, dass er 1 Million/Stunde schafft (Was witzigerweise wohl auch ziemlich gut hinkommt), wird es insgesamt um die 36,5 Stunden dauern, scheint also zumindest zeittechnisch wirklich hinzukommen.
Schade das ich vor dem fsck nicht noch time gesetzt habe um am Ende die Gesamtdauer der Aktion anzeigen zu lassen.
Aber weiß der Adler was mit der Partition los ist, denn der superblock und superblockbackups dieser Partition sind auch nicht auffindbar. Und die benachbarten Partitionen dieser wohl noch so gut wie neuen Festplatte funktionieren auch alle hervorragend. Meine ist das übrigens nicht. ^^

UPDATE: Habe nun da mich die Gesamtzeit wohl doch noch interessieren wird ein triviales Bash-script geschrieben, welches alle 5 Minuten schaut ob fsck.ext2 in der Prozessliste auffindbar ist und falls ja dies dann mitsamt Laufzeit und Uhrzeit in ein log schreibt. Nur für den Fall das ich einschlafe, oder da nicht mehr dran denke. ;)

UPDATE II: Jow, kam genau hin mit der Zeit um kurz vor 14 Uhr war er fertig, exakt 35,6 Stunden hat es nun gedauert. Und mounten lässt sich die Partition auch wieder :)

Tollen Streamingdienst haben die da..

Mittwoch, August 6th, 2008 by Nosports -----

Sorry, falls schon wer genervt ist, aber jetzt muss ich mich wieder mal über Flash, bzw diesmal eher streaming generell auskotzen. Hätte mir ja jetzt schon gerne den Livestream von Tagesschau.de angesehen, aber stattdessen muss ich bloggen wie scheisse das doch alles ist.
Das mir beim öffnen der Tagesschau Seite zweimal(!) der Firefox 3 abgekachelt ist erwähne ich nur am Rande. Dachte erst schon die haben da einen Exploit in der Seite eingebaut, nur dann ging es plötzlich.
Also um auf das Streamingangebot von Tagesschau.de zurückzukommen, sie haben es ja schon echt gut gemeint dort, man hat die Wahl zwischen Flashpest und naja, WMV, aber immerhin, man wird schonmal nicht an Flash gebunden, daher heiße ich das sogar mal für gut!
Zack, WMV anklicken, und auf externen Player stellen, ist ja schon nicht schlecht.
Nur öffnet sich dann der „Save as“ Dialog und fragt mich wo ich die Datei „style_video_wmv_live_cover.jsp“ (??) denn speichern möchte. Habe die Datei dann gespeichert und mittels Editor den Link aus der .jsp kopiert. Mit Mplayer kann man den darin befindlichen Link nicht öffnen, dachte das liegt an dem verunstalteten Link mit soviel scheisse dazwischen. Lange links sind schließlich modern und wer den längsten Link hat, hat bekannterweise ja auch den längsten…
Naja, den Inhalt der .jsp dagegen in den Browser kopiert, bietet er eine neue Datei zum Downloaden an, „redirect.lsc“. (.lsc, nie gehört, findet man auch nicht viel drüber, außer das es wohl was mit Realplayer zu tun hat und das reicht auch, omg)
In dieser „redirect.lsc“ befindet sich auch ein Link:
mms://62.26.161.89/tagesschau$live1high.wmv.

Mplayer kann MMS links abspielen, verabschiedet sich aber lieber mit
MPlayer interrupted by signal 2 in module: open_stream Select failed.

Der vorherige Download der Datei liefert dasselbe Ergebnis mit Mplayer. Man muss zum Mplayer killen auch genau den richtigen Moment abpassen, weil er sich im Sekundentakt neu aufruft.
Ja, funktioniert ja bis jetzt hervorragend!
Jetzt habe ich aber auch mal in die .WMV hereingeschaut und darin befinden sich *Überraschung!* dieselben Stream redirects, aber mit http:// statt mms:// davor:

Ref1=http://62.26.161.89/tagesschau$live1high.wmv?MSWMExt=.asf
Ref2=http://62.26.161.89:80/tagesschau$live1high.wmv?MSWMExt=.asf

Mplayer spielt die natürlich auch diesmal nicht ab (Auch nicht wenn man das Gefuddel am Ende entfernt) und im Browser kriegt man WIEDER einen Download angeboten. Die Datei heißt… „tagesschau$live1high.wmv“
Wer es noch nicht gemerkt hat, herzlich Willkommen in der Endlosschleife!

Schweren herzen habe ich dann auf Tagesschau.de Flash im internen Player ausgewählt, mit dem Ergebnis das der Flashplayer sich dort jedesmal tot ladet. -.-

Das ist doch alles totaler Hurenhagel!1 Warum können die das nicht einfach ganz normal ins Netz stellen??!! Muss das denn immer mit tausenden verschiedenen proprietären Formaten ausgeschmückt sein, die kein Mensch braucht, kein Mensch will und absolut garkeinen wirklichen Nutzen bringt!
Sowas gibt es nur damit man sich bloß an bestimmte Browser, bzw Betriebssysteme binden muss. Man sitzt mit der scheisse und die wahrscheinlich größten Arschlochfirmen die der Planet jemals hervorgebracht hat verdienen sich da auchnoch dumm und dusselig dran.
Verdammte scheisse!

Warum (Adobe) Flashplayer ÄTZEND sind!

Mittwoch, April 16th, 2008 by Nosports -----

Das muss ich mal irgendwo zusammenfassen, hoffentlich vergess ich nichts, ist aber absehbar.
Erstmal ist es zum kotzen das man im web so auf dieses fiese Stück binäre Scheisse angewiesen ist. Teilweise sind ja schon komplette Seiten in Flash geschrieben.
Und es tut mir leid das sagen zu müssen, aber der freie embedded Flashplayer Gnash…
Vorweg, ich finde das ja echt klasse das es einen einigermaßen funktionierenden, unter GPL stehenden Ersatz gibt der auch youtube Videos abspielen kann, aber so ganz das wahre ist das momentan leider noch nicht, da vieles einfach nicht abgespielt werden kann. Deswegen ist der Adobeplayer leider immernoch DER Schandfleck auf jeden meiner Arbeitsrechner. (Platz 2 belegt in den meisten fällen BTW der Nvidia Treiber.)

Aber nun zu den wirklich krassen, religionsunabhängigen Gründen warum der AdobePlayer (alt: Macromedia Flash) einfach nur gewaltig, wahnsinnig suckt:

1. Die CPU schießt in die Höhe!
Ich würde beinahe behaupten CPU unabhängig, aber irgendwie scheint das auf manchen Rechnern zu gehen habe ich mal gelesen. Möglicherweise haben diejenigen auch nur falsch geguckt, oder die Gecko Engine (zb. Firefox) hat auch eine Teilschuld. Der Akku bedankt sich und wenn der Browser und Sound anfängt zu haken wird es regelrecht zum kotzen!

2. Gigantomanie RAM-belegung!
Wohl infolge von Punkt 1. Dementsprechend sicher ist der Krempel natürlich dann auch.

3. Videos werden lokal in /tmp/Flash{$randomNr?} ohne Dateiendung gespeichert
Erstmal für mich persönlich ist das Scheisse weil ich auf meinem Thinkpad eigentlich /tmp im RAM liegen habe um den Akku zu schonen und das geht damit dann alles nicht richtig, sobald ein Video die Größe von /tmp ueberschreitet. Wenn es dort doch wenigst ein Unterverzeichnis gäbe das man binden könnte, aber Nein, /tmp muss wegen Flash groß sein!!! Das erinnert mich wieder an den nächsten Punkt, aber dazu gleich, weil abgesehen davon ist diese Namensgebung scheisseunübersichtlich und dazu ist /tmp ein öffentliches schreibbares Verzeichnis. Na gut, sie wird sogar nur mit schreibrechten und vor allem leserechte für denjenigen User abgelegt. Aber trotzdem ist das alles albern und nervig.

4. „Keine“ config Dateien.
Naja, zumindest keine Richtigen. Es gibt da eine allgemeine auf .sol endende PseudoconfigDatei in
~/.macromedia/Flash_Player/macromedia.com/support/flashplayer/sys/settings.sol
Aber da gibt es keine hilfreichen settings und zudem sind die in furchtbar codiert. ja, die.
Aber zu den anderen „configs“ im nächsten Punkt.

5. Pseudo configs (eher cookies) für jede Flashplayerseite einzeln
Gewusst? es werden für jede Webseite (zb. youtube, tagesschau, google, youporn..) eigene configordner angelegt (plötzlich kennen die Ordnerstrukturen?)
So in der Art:
~/.macromedia/Flash_Player/#SharedObjects/foobarnummer/www.foo.bar/static/ flash/players/fooplayer.swf/zbVolume.sol (Leerzeichen eingebaut wegen Zeilenumbruch )

Und weils doppelt hält besser nochmal in
~/.macromedia/Flash_Player/macromedia.com/support/flashplayer/sys/#www.foo.bar/settings.sol

Nicht das damit jetzt viele in dem Irrglauben wären ihren Rechner zb. von diversen Pornoausflügen gereinigt zu haben. Haben sie nicht.

6. Werbung in Flashplayern!
Habe ich gestern erstmalig gesehen, steht der Player auf Stop oder buffert gerade, ist man gezwungen sich die dahinter befindende (Poker)Werbung anzuglotzen. Die SoftwareDownload und PlayVideo Buttons liegen direkt nebeneinander.
Etwas älter aber noch schlimmer ist Werbung zu Beginn der Clips. Abgesehen vom Nervfaktor haben ja auch nicht alle ne Flatrate.
Und ich Orakel euch mal das das eine neue penetrante Plage werden wird wenn man sich Videos im Internet anschaut.

7. Im Adobejail gefangen
Firefox an sich ist ja schon mies mit der Tastatur zu bedienen, aber wenn dann noch ein (oder am besten noch mehrere) Flashplayer auftauchen erreicht man entweder nicht den Play button, oder man kommt nicht mehr aus dem Playerframe heraus um beispielsweise einen anderen Link zu erreichen. Sozusagen im Flash gefangen. Meines Wissens nach muss man dann echt zur Maus greifen, wenn vorhanden. Ansonsten darf man den tab schließen. Tab schließen geht nichtmal, aber alt+left arrow um eine Seite zurück zu browsen. Schrott.

8. und noch was Linuxoptionales:
oss nervt. alsa over oss auch. Flash bedeutet Firefox bzw Gecko-zwang, oder man kann sich auf ein nerviges gehacke einlassen um das Video irgendwie auf den lokalen Rechner zu kriegen. Und man ist auf’s X angewiesen wenn man browsen will. Tiled-Window-manager wie mein Liebling DWM tun sich schwer mit dem floating für Flash im fullscreen (Wenn die CPU/GPU das überhaupt mitmacht) außer man hat den ganzen Firefox im floating.

So das sind erstmal die Sachen die mir Spontan so einfallen, mir fällt nachher sicher noch mehr ein und es gibt auch eine commentfunktion, die in letzter Zeit auch verhältnismäßig sehr oft benutzt wird, weiter so leute. :)
Aber erstmal sollte das reichen.

Und noch kurz zu den embedded-Flashplayer Konkurrenten, den Browser-Plugins für diverse MediaPlayer (mplayer, VLC, xine glaub auch…[divxplayer]): Funktioniert hervorragend. Selbst mir fällt da gerade nichts ein worüber ich mich aufregen könnte. Wirklich nicht.
Wenn doch nur jede Seite die Video; und Tonmedien enthält solche Player unterstützen würde…Aber Nein, los, kommt, wir richten uns lieber alle nach den großen Kackfirmen weil die uns so einfach und unkompliziert sagen können was wir wohl gut finden! Kotz…

UPDATE:
9. DRM in Flashmedien
Coming soon… (Thx haggi)

UPDATE II: 10. Flashseiten werden nicht von Suchmaschinen indiziert

Totesroot

Dienstag, Januar 8th, 2008 by Nosports -----

Wenn ein zwei Tage altes Debian Linux nicht mehr so will, dann ist entweder was mit der Hardware nicht in Ordnung, oder jemand hat etwas falsch gemacht.
Und bevor wer denkt, dass ich derjenige war der den Rechner partitioniert und installiert hat, ich habe da absolut nichts mit zu tun.

df -h

fdisk -l
Besonderer Augenmerk auf die start/end Sektoren. Und wo ist sda3 und sda4? 260MB für das halbe Rootverzeichnis? sda5 lässt sich nicht mounten und überhaupt..
Ich glaube es ist in diesem Fall echt das Einfachste und Sicherste zu backuppen um dann die ganze mißratene Festplatte komplett zu formatieren und nochmal bei 0 anfangen, noch steht der nicht im Rechenzentrum. Also noch kostet der Resetknopf kein Geld.
Todesroot, in der tat.. ^^

Realplayer auf Linuxseiten o0

Donnerstag, August 23rd, 2007 by Nosports -----

OMG, da surfe ich grad durch das Netz und komme auf die Seite einer großen Linux Fachzeitschrift, die auch mehr oder weniger interessante Videos anbietet.
Leider gib es die Videos dort aber nicht zum downloaden, sondern man hat die Wahl zwischen:

» Video-Stream mit dem embedded Java-Applet

und

» Video-Stream mit dem embedded RealPlayer

Gibts nicht! Auf einer Seite, die *linux* in der URL trägt, jawohl! Keine alternativen Downloads, oder sonstwas.
Eins muss man ihnen ja zugute führen, sie Streamen das wenigstens nicht im real Format, sondern mit dem Open-Source-Codec Ogg/Theora.

Aber das schockierendste steht da noch weiter unten auf der Seite:

Sollten Sie mit dem Java-Plugin Probleme haben oder aus Sicherheitsgründen kein Java im Browser zulassen, können Sie alternativ auf das Streaming mit embedded RealPlayer ausweichen.

Sowas kann man sich garnicht ausdenken…Wer aus Sicherheitsgründen kein Java zulassen will, soll sich den Realplayer installieren? Echt ein toller tip -.- (Letzter sicherheitskritischer Eintrag am 17 November 2005. Da wird einfach nicht mehr protokolliert und schon ist das der sicherste Player der Welt!)
Denjenigen will ich sehen, der Angst hat Java im Browser zu benutzen, aber sich den Realplayer installiert!
Naja, ich hab weder Java Unterstützung im Browser, noch bin ich scharf darauf mir diesen fickigen Realplayer zu installieren, von daher sind die Videos eh gestorben.
Liebes Linux-Magazin…Das geht ja sowas von garnicht!

Steam bei nem Kollegen

Mittwoch, Juni 27th, 2007 by Nosports -----

Bah, dass eine frische Steam bzw counterstrike Installation mit dem nicht-Emulator Wine zunächst erst einmal garnicht geht ist normal. Das man dabei stets von neuen Fehlermeldungen begleitet wird ist auch völlig normal. Aber wenn man erst nach Stundenlanger fummelei (waren wie gefühlte Tage so lang war das) feststellt, dass der Arbeitsspeicher mit 256MB RAM zwar locker für Wine und die cs Lanversion zusammen ausreicht, jedoch nicht für wine und dem Steam-cs zusammen, dann fasst man sich echt an den Kopf… Dabei hat das OS wohlgemerkt nichtmal 40MB oder sowas belegt. Wine hatte ich leider nicht so drauf geachtet, war froh den Fehler gefunden zu haben.
Ein Glück hatte ich noch nen 128MB SD-RAM Riegel hier rumfliegen, jetzt läuft der Müll-einwandfrei, bis auf die total normalen fixmes, die da zwischenzeitlich über die console rattern. ^^
Hätte aber echt nicht gedacht, dass 256MB für cs auf Linux nicht mehr reichen. Das Spiel ist aus ner Zeit, da gabs noch nichtmal 256MB Riegel auf dem erschwinglichen Markt. (IMHO)
Aber naja, dass man die Vermutung ausstoßen könnte, dass Steam, bzw Valve ältere Hard/software bewusst inkompatibel macht, hätte man schon andeuten können, als Steam irgendwann ankündigte, dass Win98/ME wohl ab Ende Juni 07 nicht mehr supported wird.
Alte Spiele wie Counterstrike ist denen ein Dorn im Auge, die wollen unbedingt, dass sich jeder dieses dumme Source kauft. Immerhin ist Source bzw HL² auf den wenigsten Durchschnittsrechnern mit Win98 überhaupt Lauffähig. Neuer Rechner, neues Windows Vista, neues Counterstrike. Und alle freuen sich ganz doll. grrr
Laut Verpackung braucht steam/cs jedenfalls 96MB RAM und ganz soviel braucht Wine dann eigtl doch nicht, dass 256 MB nicht reichen. Ich sollte mal gucken, was Wine genau an RAM frisst. Mehr als ein Windows OS kanns ja wohl nicht sein ^^

Openmortal

Sonntag, Mai 27th, 2007 by Nosports -----

Jow, wer von euch kennt Mortal Kombat NICHT?
Gut. Und wer von euch kennt OpenMortal?
Ich bin vor kurzen auf diesen anscheinend recht unbekannten Mortal Kombat Clon gestoßen.
Wirklich sehr geil, leider befindet sich die Entwicklung seit einem Jahr auf hold, da sich anscheinend nicht genügend Mithelfer finden. Ich würde, wenn ich könnte. Der Singleplayermodus funktioniert noch nicht, dafür gibt es aber abgesehen vom multiplayermodus das sogenanntes Mortalnet, ähnlich dem Battlenet bei Warcraft um Online Gegner zu finden.
Zieh dir das Game, wenn du es noch nicht hast ^^
Es läuft BTW auf Linux, Apple und Windows.

auf der oben genannten Sourceforge Seite, befindet sich auch ein Character Howto, dafür benötigt man aber wohl leider ne Menge Equipment.
Es steht da zwar oft genug iname, aber ich sag es vorsichtshalber hier auch nochmal: Um jemanden herausfordern zu können, muss der TCP Port 14822 im Router geforewardet, bzw auf dem Rechner offen sein.

Die wichtigsten Tasten:
Player linke Seite:
Bewegen: W A S D
lowpunch+selectplayer: F,
highpunch: R,
lowkick: G,
highkick: T,
block: H

Player rechte Seite:
Bewegen: Pfeiltasten,
lowpunch+selectplayer: entf,
highpunch: einfügen,
lowkick: ende,
highkick: pos1(home),
block: bild down

So, jetzt viel spaß mit Openmortal, das Game ist, auch wenns noch beta ist ein Sahnestück.

Das böse aggressive Linux o0

Freitag, Mai 18th, 2007 by Nosports -----

Der Hammer, wieso erfahre ich von der folgenden Story erst ca ein Jahr nachdem sie sich zugetragen hat? Das hätte viel viel mehr an die große Glocke gehangen werden müssen.
Diesen Auszug erhielt ein Linuxuser als Antwort eines Garantieanspruchs seines „Fachhändlers“, resultierend aus einer nach 6 Monaten defekten Festplatte.

….supported unsere Hardware ausschließlich nur FAT und NTFS. Andere Dateisysteme wie die von Linux oder Unix bedürfen aufgrund ihrer agressiven Schreibtechnik spezieller Festplatten. Das weiß aber heutzutage inzwischen jedes Kind. Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass die Verwendung eines von uns nicht zerifizierten Betriebssystems zum beschriebenen Schaden geführt hat. Ein Garantieanspruch ist damit leider erloschen…

BOA…
Ja, so ein ext2/3 Dateisystem frisst wirklich Festplatten, wie ein Hund Katzen. Das weiß heutzutage wirklich jedes Kind…
Es kommt aber fast noch besser

…aus diesem Grunde würden wir Ihnen dringlichst anraten, das für dieses spezielle Gerät besonders angepasste Betriebssystem Windows XP Home fortan alleinig zu verwenden. Damit erhöht sich die Nutzungsdauer ihres Gerätes dramatisch…

ROTFLMAO Ich wünschte mir hätten die das geschrieben, da wären die nicht ohne Namensnennung davongekommen wie in diesem Fall.
Aber ums mal ganz Sachlich, für jeden Nachvollziehbar zu begründen: Dem Hersteller ist es scheissegal, was für ein Dateisystem auf ihren Festplatten genutzt wird, ergo muss es dem Händler auch verdammt nochmal egal sein!
Das gibts doch garnicht, ich würd ja so gern den Herstellernamen wissen..
Hier der komplette thread.