Stilechter DIY Weihnachtsbaumständer (Shice kaqboons. – part II)

Freitag, Dezember 24th, 2010 by Nosports -----

So, wie angekündigt hier eine Anleitung für einen stilechten Weihnachtsbaumständer.

Benötigte Materialien:

  • 1 Kettensäge
  • 1 alter Baum mit dicken Stamm (In meinem Fall war es ein Birnenbaum, am stilechtesten wäre Tanne)
  • 1 Weihnachtsbaum
  • 1 Hand voll Schrauben
  • 1 Akkuschrauber
  • 3 Winkelstücke 90° (Ersatzweise gehen auch einfache Holzklötze)
  • Optional:

  • Jutesack, Geschenkpapier, oder ähnliches um den Anschluss zu verschönern.
  • Anleitung:
    Alles wild zusammenwürfeln und fertig.
    Das Ergebnis sieht dann so in der Richtung aus:

    DIY Weihnachtsbaumständer

    Hält besser, kostet fast nichts und sieht besser aus als ein gekaufter.

    Balanceakt

    Sonntag, April 12th, 2009 by Nosports -----

    Lange steht es nun schon fest, dass der Kleine morgen zum allerersten Mal Brei kriegt. Nur ist morgen Feiertag und wir haben keine Waage im Haus. Ups. Wie wiegt man nun 150 Gramm Möhren ab?

    Man braucht:

  • 2 Becher
  • Ein altes Mobile (oder einen geraden Stock, Antenne, whatever)
  • 1 Meter Bindfaden
  • Etwas von dem man das Gewicht weiss
  • Optional: Sekundenkleber und Kabelbinder
  • Die Gewichte
    Zum Kalibrieren habe ich die albernen Gewichte meiner Mouse und ein 7 Gramm Angelblei gefunden – ergeben zusammen 49,8 Gramm, also 1/3 der gewünschten Menge:
    Die Gewichte

    Der ganzen Krempel zusammengebaut ergibt eine wundervolle Balkenwaage:
    Die Waage

    Jaja, ich weiß, man könnte auch irgendwen nach einer Waage fragen.
    Nebenbei: Auf einer einsamen Insel könnte man für die Waage alternativ zwei Kokosnussschalen, Baumfasern und Harz verwenden. Um das richtige Gewicht zu finden, könnte man eine angespülte Flasche voll Wasser füllen (1Liter Wasser=1 kg), in die Kokosnussschalen kippen und die passenden Steine ausloten. (Die sich angesprochen fühlen wissen schon weshalb ich das erwähne ;)

    EDIT: Anstelle der Gewichte habe ich dann doch wie in der „einsamen Insel Methode“ beschrieben wird, mit einem Messbecher direkt 150ml Wasser zum Abwiegen genommen. Das ist eigentlich noch einfacher.

    Birth Howto: Wie man eine Spontangeburt durchführt

    Mittwoch, Januar 7th, 2009 by Nosports -----

    Damit keine meiner Leser mal vor der Situation stehen müssen ein Kind auf die Welt zu bringen und nicht zu wissen was zu tun ist, gibt es an dieser Stelle ein kleines Howto mit den wichtigsten Dingen die man wissen sollte. Und kein Witz, so eine Geburt kann unvorhergesehener und spontaner passieren als es jemals jemand für möglich halten würde. Ein kleiner Speckbauch ist nicht immer ein kleiner Speckbauch und eine Blasenentzündung nicht immer eine Blasenentzündung. Der Biologieunterricht aus der Schule war 0 (NULL!) Hilfe!(!!!!) Spucke unter dem Mikroskop zu betrachten ist scheinbar wichtiger als mal das Wunder Geburt durchzunehmen. Anyway.
    Den „Pressen, pressen“ loop erspare ich mir mal, denn das kennt jeder in etwa und ausserdem kann ich da nicht viel zu sagen, da es diesen part in unserem Fall nicht gab. Wir gehen also davon aus, dass das Kind bereits an der Luft ist.

    1. Versuchen ruhe zu bewahren. Beruhigende Worte sprechen. Man mag es kaum glauben, aber wenn man sieht das man der einzigste Handlungsfähige in diesem Moment ist, merkt man selbst das momentan keine Zeit ist für großartige Panik ist. Später dann.

    2. Bei Bedarf: Falls das Neugeborene nicht richtig atmen sollte, einen Klaps auf den Hintern geben. Der neue erschreckt sich dadurch und beginnt spätestens jetzt die Lungenatmung. Im Normalfall ist dies aber nicht nötig. Schreit der kleine schon wie am spieß, ist lungenfunktional alles in Ordnung. (Zum schreien benötigt man Luft)

    3. Krankenwagen rufen. Nummer 112.
    Auch wenn es schwer fällt die beiden für einen Moment alleine zu lassen und dumm rumzutelefonieren. Zudem ist es am Telefon schwierig zu sagen was man sich im Kopf zurechtgelegt hat, daher hier eine kurze Textvorlage:
    $NAME hier! Hier findet gerade eine Spontangeburt statt, in der $STRAßENNAME, $HAUSNUMMER, bei $NAME. Der Mutter und dem neugeborenen geht es $ZUSTAND. SCHNELL VERDAMMT! [Auf fragen warten]
    Alternativ kann man auch bei Freunden anrufen und sie damit beauftragen einen Krankenwagen zu rufen. (Vielen lieben dank nochmal an Jan und Kerstin an dieser Stelle für die ganze tatkräftige Unterstützung)

    4. Für ausreichend wärme sorgen! Der wichtigste Punkt, denn Neugeborene kühlen sehr schnell aus. Heizungen aufreissen, den neuen in Tücher einwickeln (am betsen zwischendurch welche auf die Heizung legen), ggf. mit ihm auch direkt an die Heizung (Oder Herd) stellen. Unter die Decken hauchen hilft auch schon. In warm Wasser zu baden soll keine gute Idee sein. AFAIK kann die Raumtemperatur nicht wirklich zu hoch sein.

    5. Die Nabelschnur sollte als Richtwert etwa 5 bis 10 Minuten dran gelassen werden. Bzw bis diese nicht mehr pulsiert. Sie kann noch bis zu zwei Stunden eine Verbindung beider Lebewesen beiben(!). Es ist ausserdem nicht von enormer Wichtigkeit diese Zeiten einzuhalten. Im Normalfall sollte man das trennen trotzdem lieber den Ärzten überlassen.
    Muss man aber die Nabelschnur aus welchen Gründen auch immer (Es gibt wirklich genug Szenarien) selbst trennen, sollte man zunächst eine geeignete Schnur suchen.
    Sie sollte stabil und nicht zu dick sein und muss stramm am Ansatz der Nabelschnur geschnürt werden.
    In meinem Fall habe ich nichts besseres gefunden als ein Geschenkband, aber nach Aussage der Ärzte ist mein Nabel damit sogar [ZITAT]perfekt[/ZITAT] geworden. :)
    Dieses hier:
    Auch zum Nabelbschnur abbinden geeignet

    Danach kann die schmerzunempfindliche Nabelschnur mit einer Schere nahe an dem Band durchtrennt werden. Auf Sterilität ist hierbei kein besonderes Auge zu werfen, Tiermütter beißen die Nabelschnur oft sogar durch. Man sollte noch wissen das man evtl mehrmals die Schere ansetzen muss bis die Schnur durchtrennt ist, selbst mit Chirurgenwerkzeug. Wichtig ist, dass hinterher kein Blut mehr aus dem Nabel läuft.

    6. Springe zu Punkt 4 bis die Profis da sind.

    Herzlichen Glückwunsch, du bist Vater geworden. So und JETZT darfst auch du Panik kriegen. :)

    Korrekturen, Anregungen, Ergänzungen bitte an die Jabber-ID oder E-mail die unter About:me steht schreiben.

    Howto: Remove fruity bugs

    Dienstag, Januar 15th, 2008 by Nosports -----

    1. Schalen mit Bier oder Essig aufstellen

    2. Ein Tropfen Spüli in die Schalen geben um die Fallen scharf zu stellen

    3. Die Mutterschiffe aus der Wohnung räumen(!)

    4. Ggf. mit einem Staubsauger und/oder Chemischen Kampfstoffen den Zerfall der Kolonien beschleunigen

    5. Ca. 24 Stunden warten

    6. Fallen entsorgen

    Unfassbar, wie kann man sich im „Winter“ nur so eine Fruchtfliegenplage einfangen wie es bei mir der Fall war. Mit Fallen alleine war diesmal nichts getan, das war noch schlimmer als im sommer ’04.
    Ich habe eine ganze Woche lang territoriale Schlachten um die Küche führen müssen.
    Und auch wenn ich scheinbar so manche Schlacht verloren habe (Die Gegenseite mussten dank der bugtraps dauerhaft schwere Verluste einfahren), so habe ich den Krieg am Ende doch gewonnen!
    Ich hätte nur eher an Punkt 3 denken sollen, dann wäre das garnicht erst zu so einer Materialschlacht gekommen. So wurde aus einem kleinen Fruchfliegenbefall eine Plage. Wenn die noch mächtiger geworden wären, hätten die MICH irgendwann aus der Wohnung befördert.

    TIP: Nachdem man gestaubsaugt hat (In Fachkreisen spricht man vom sog. „Rüsseln“) sollte man einen kurzen Spraystoß Chemischen Kampfstoff in das Saugrohr befördern, während der Staubsauger vom Stromnetz getrennt wurde und noch nachdreht. So kann man sichergehen, dass das Saugrohr keine Fluchmöglichkeiten bietet und in dem Beutel keine neue Kolonie gegründet wird.

    Tja, grausam, ich weiß. Aber eins ist mir jetzt klar geworden, Fruchfliegen sind wie Fundamentalisten.
    Die lassen einfach nicht mit sich reden und genau aus dem Grund wird es solang es solche Fruchtfliegenmenschen wie Bush gibt auch immer Krieg geben. Und die Fruchfliegen könnten sogar dasselbe von mir behaupten.
    Ein ganz normaler Krieg halt, nur hat die invasierte Seite diesmal gewonnen.

    Speicherverbrauch reduzieren (monoton+minimal ;)

    Mittwoch, August 8th, 2007 by Nosports -----

    Im Moment mach ich ja mal endlich etwas Java, im Ausgleich dazu habe ich mich heute Nacht einer mir etwas angenehmeren Aufgabe gewidmet und versucht den Speicherverbrauch genauergesagt die RAM-in-beschlagnahme auf meinem Hauptrechner weiter zu reduzieren. Erstmal habe ich, wie schon lange geplant agetty rausgeschmissen und durch fgetty ersetzt, bzw umgekehrt. Also erst fgetty rein, dann agetty raus, so. Damits nicht zu mißverständnissen kommt ;)
    Also dafür, dass ich keine Funktion vermisse lohnt sich das echt schonmal. Hier mal der vorher-nachher vergleich nur mit ps:

    VSZ RSS TTY COMMAND
    1640 708 tty2 /sbin/agetty
    1636 704 tty3 /sbin/agetty


    VSZ RSS TTY COMMAND
    108 32 tty2 /sbin/fgetty
    108 28 tty3 /sbin/fgetty

    Die Virtual set size (VSZ) ist von über 1,6kb auf nur 100byte geschrumpft und die wichtigere resident set size (RSS) ist von 700byte auf 28 byte geschrumpft. das ist doch schonmal was. Die VSZ zeigt den Gesamtspeicherverbrauch von RAM+Swap+stack usw. an, der RSS Wert nur den RAM-Verbrauch.
    Um fgetty zu installieren braucht man zunächst die dietlibc und libowfat. Die meisten Distributionen müssten die in ihrem package management beinhalten. Sind die libs installiert saugt man die fgetty sources, macht „make&&make install“ und öffnet mit einem Editor die /etc/inittab und ändert die section #TERMINALS um.

    # TERMINALS
    c1:12345:respawn:/sbin/fgetty tty1 "--noclear"
    c2:2345:respawn:/sbin/fgetty tty2 "--noclear"
    c3:2345:respawn:/sbin/fgetty tty3 "--noclear"

    Hinweis: Möchte man auf den anderen tty auch einen loginscreen haben, kann man die section natürlich beliebig erweitern. Das wars, neu booten und freuen.

    Dagegen noch wichtiger war es aber mal sich ordentlich Gedanken über den richtigen Terminal-emulator zu machen. Eigentlich war ich mit xterm immer ganz gut bedient, bin aber jetzt auf aterm umgestiegen.

    %MEM VSZ RSS TTY COMMAND
    0.5 9436 4436 ? Ss 07:39 0:00 xterm


    %MEM VSZ RSS TTY COMMAND
    0.2 3960 2072 ? Ss 07:32 0:00 aterm

    Anhand der PID(die ich hier weggelassen hab) kann man sich den tatsächlichen RAM Verbrauch anzeigen lassen, „ps“ zeigt anders als die meisten glauben nur an, was das besagte Programm verbrauchen würde, wenn es das einzigste offene Programm systemweit wäre was auf die benötigten librarys, Module usw. zugreift. Für diesen Zweck gibt es das tool „pmap“, welches genauere Ausgaben gibt. Zu genau um sie hier zu besprechen.
    xterm: mapped: 9172K writeable/private: 1680K shared: 28K

    aterm: mapped: 3964K writeable/private: 648K shared: 28K
    Und für den Vergleich extra dazukompiliert:
    gnome-terminal: 37868K writeable/private: 6608K shared: 704K :D
    Wichtig ist der Wert „writeable/private“, er gibt an was diese PID wirklich explizit an neuen libs usw laden muss.
    Leider konnte ich nicht genau herausfinden, wie man den genauen Speicherzuwachs pro neuer Instanz, bzw PID bestimmen kann.
    Bei der Ausgabe von „pmap -d “ erscheinen teils dieselben Adressen, teils neue. Theoretisch müssten die Adressen, die jeweils neu zur Ausgabe hinzukommen zusammengerechnet den zusätzlichen RAM Verbrauch ergeben. Deckt sich auch grob mit einem Überschlag mittels free. Aber so richtig hinkommen tut das trotzdem alles nicht, scheint irgendwie nicht proportional zu den offenen Instanzen zu verlaufen. Ich hab da jetzt stundenlang rumgerechnet und gezählt, fall da irgendwer genaues drüber weiß, es gibt da so ne commentfunktion.
    Ist auch erstmal egal, aterm frisst jedenfalls weniger als xterm, soviel ist ganz sicher.

    Das wars erstmal, die init muss bei Zeiten noch durch die minit ersetzt werden, aber abgesehen davon gibt es noch genügend andere Störfaktoren. Es ist zwar eigtl nicht so, dass der RAM knapp ist (Im Sinne von WIRKLICH knapp), aber irgendwie wurmts mich, wenns da unnötig viel Sachen gibt. Die einzigsten Fälle, wo ich schwach bin ist der Firefox und Thunderbird. Wobei die beiden Dinge eigentlich am schnellsten runterfliegen müssten, nur wegen den zwei Sachen müssen tausende von schrecklichen gtk und gnome libs mit diesem fiesen Menu installiert sein. Aber vorher muss ich mich mal wieder an das blöde Java ranmachen.

    Das Internet werbefrei machen

    Freitag, März 2nd, 2007 by Nosports -----

    An diesem „Howto“ können sich vielleicht auch ein paar Windowser erfreuen, denn es bezieht sich Plattformunabhängig auf den Firefox Browser.

    Werbefrei ist natürlich ein wenig übertrieben, aber linke flashsequenzen, google-ads usw gehören jetzt wie mittlerweile auch popups zur Vergangenheit. Damit kommt es also nah dran.

    Die Systemsicherheit erfreut sich auch sehr an diesen Eingriff, denn man muss mithilfe eines (bzw zwei) Firefox Plugins Webseiten explizit erlauben, um scripte lokal ausführen zu dürfen und Grafiken explizit verbieten.
    Auf diese Art und Weise kann einem nicht direkt jede Seite die man besucht hijacker andrehen oder exploits für womöglich noch viel schlimmere Dinge nutzen.
    Der traffic sei auch kurz erwähnt, den man durch die ganze Werbung, die man ungewollt runterläd verfünffacht. (naja, nicht ganz, aber ihr wisst schon… ;) [je nachdem was für Seiten man ansurft ^^])

    Die Plugins heißen Adblock und NoScript

      UPDATE: Adblock ist mittlerweile veraltet, lieber das neue Adblock Plus verwenden.

    Adblock blockiert Grafiken, wie zb nervige google-ads und fest auf der Seite eingebaute Banner.
    NoScript hingegen widmet sich JavaScript, Flash und den ganzen Rotz.

    Anstelle die Links zu benutzen, kann man die plugins auch manuell erreichen, indem man in der FF Leiste auf tools(extras) klickt (ich hasse das Wort) und dort Addons anwählt. Unten links steht „Get extensions“, wenn man dort draufklickt öffnet sich die Firefox addons Seite, auf der man nun munter suchen kann.

    Beide Scripte haben keine voreinstellungen, sodass man sie noch anlernen muss.
    Entdeck man irgendwo fiese Werbebanner beim Surfen, kann man jetzt entweder auf das Adblock Symbol der Grafik klicken (hab ich schon erwähnt, dass ich das wor hasse? *g*), oder man klickt (…) mit der rechten Maustaste auf die Werbung und entdeckt dort die „NoScript: Grafik blockieren“ Zeile.
    Als tip noch, es ist empfehlenswert direkt die ganzen subdomains zu sperren und nicht nur etwa die pfade, also so nicht:

    http://ads.google.com/werbung1/amazon/*

    sondern um redundanzen und Zeit zu sparen, sollte man es direkt so machen:

    http://ads.google.com/*

    Um nochmehr Zeit zu sparen, könnte man auch direkt mal

    http://ads*

    sperren, aber vorsicht ist geboten, denn von der Subdomain http://ads.google.com aus wird nur Spam ausgehen, im dritten Beispiel ist zu beachten, dass Grafiken aller Webseiten, die mit http://ads beginnen blockiert werden. In der regel will man das, Probleme gibt es nur, wenn eine Seite mit http://ads beginnt.
    Im ersten Fall lässt man also nur Amazon Werbung, die im Auftrage Google überall verschmiert wird im gesamten Internet verschwinden. Die Google Grafiken bleiben erhalten.
    Verbietet man hingegen http://google* Seite(nicht ads.google.com), wird auch die Grafik auf google.com, google.de usw. fehlen, deshalb immer ansehen, von welchem Server die Grafik kommt die man verbieten möchte. Manche Seiten haben auch Ordner in denen nur banner liegen.

    NoScript hingegen sperrt erst einmal alle Scripte. Wer jetzt nicht weiß was das bedeutet, kann sich das ja einfach mal angucken.
    Angenommen, man möchte jetzt mal zb eines dieser vielen Youtube videos sehen, die man täglich als Link zugeschickt kriegt. Man wird sehen, dass der Player zunächst nicht angezeit wird. Unten Links in dem kleinen (jetzt rot-weißem) NoScript Symbol kann man die einstellungen vornehmen, was man erlauben will.
    In dem Youtube fall wäre das natürlich youtube.com, was man erlauben würde. In der Regel reicht es aus, nur die Webseiten zu erlauben, auf der man sich befindet.
    So hat man nach einiger Zeit alle wichtigen Webseiten erlaubt und alle Spamdomains verboten, ergebnis: das Internet ist zu 98% Werbefrei.
    Jetzt passt das Internet wirklich auf zwei Floppy´s, wenn man noch den pornokram weglässt. *g*

    Nvidia S-Video rgb über Cinch

    Mittwoch, Februar 28th, 2007 by Nosports -----

    Normal ist es bei den S-Video Anschlüssen so, dass mehr als zwei Adern benötigt werden um ein Farbbild auf dem Fernseher zu erhalten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass helligkeit/rot/grün/blau auf getrennten Pins geführt werden.
    Selbst das herumprobieren mit diversen S-Video auf Scart oder sonstwas Adaptern führt meistens nicht zum gewünschten Ergebnis.
    Auch gibt es diverse, nicht billige Composite Adapter, die nur in manchen Fällen die Farbe liefern.

    Meistens hilft nur die Anschaffung eines Gerätes, wie zb Videorecorder mit entsprechendem S-Video Eingang, dies ist aber auch mit Risiken verbunden, da manche Geräte das Signal nicht für den weiteren Transport in rgb umwandeln, sondern als S-Video Signal weiterleitet. Die einzigst sichere Lösung wäre die anschaffung eines neuen TV-Gerätes mit S-Video Eingang.
    Die Frage ist, ob man die Flocken überhat.
    Ich hab sie nicht über gehabt und bin froh, vor einiger Zeit über folgende Lösung gestolpert zu sein, die zumindest für die meisten Nvidia Benutzer abhilfe schafft.
    ATI und Windowsbenutzer haben wie immer weiterhin verloren.
    Die Qualität ist wie man sich denken kann natürlich nicht der absolute Überflieger, leichte unschärfe macht sich auf dem windowmanager breit, aber bei Videoanwendungen zb. fällt dies überhaupt nicht auf.

    Vorraussetzung ist abgesehen von einem S-Video auf Cinch Adapter der proprietäre Nvidia Treiber von der Nvidia Seite. Meines wissens funktioniert es mit dem freien nv Treiber nicht, obwohl dieser angeblich auch Composite unterstützen soll.

    Den Adapter kann man sich auch ganz einfach selber bauen, wenn man keinen zur Hand hat.
    Man benötigt nur einen male-Cinch und einen male-S-Video Stecker.

    Draufsicht male-Stecker (Blick auf die Pins):

    °   °
     ° °< --<< Option „TVOutFormat“ „COMPOSITE“

    Die komplette Section sieht dann in etwa ungefähr so aus:

      Section „Device“
      Identifier „nvidiakarte“
      Driver „nvidia“
      VendorName „NVIDIA Corporation“
      BoardName „GeForce FX 5200“
      Option „TVStandard“ „PAL-B“
      Option „TVOutFormat“ „COMPOSITE“

    Das ist alles gewesen.
    Beim nächsten Start vom xserver gibt es Farbe. Beachte aber, dass die Kommandozeile immernoch schwarz-weiß ist, aber wen außer den gentoolern mit ihrem bunten ls sollte das stören. ;)

    Viel spaß 8)