Mit fuckin´ Farbstoff – part II

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Diesmal aber wirklich fuckin´!
Meine Fresse, ich stand vorhin im Laden und wollte mir Seelachsfilet holen. Ich hatte die Packung schon fast im Wagen, da fiel mir ein winzig kleiner Warnhinweis auf der Packung auf: „Warnung: Enthält Azofarbstoffe.Kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen

In was für einem Drecksland leben wir eigentlich, wenn Stoffe, die in begründetem Verdacht stehen, Krebs und ADHS auszulösen nicht sofort vom Markt geworfen werden. Ja, Krebs auch.Das grenzt schon bald an Völkermord! Und ist völlig legal!
Statt einem Verbot in Lebensmitteln, gibt es seit Juni 2010 also einen Warnhinweis den die wenigsten sehen dürften. Super, so ändert man die Welt. Den scheiss einfach vom Markt zu werfen, wäre unkomplizierter und sicherer für alle. Als ob es keine alternativen Farbstoffe gibt!!
Ich kann das echt nicht glauben, unfassbar!

Besser noch, einige Drecksschweine benutzen das sogar in Eis, Gummibären, Bonbons, Brausen, usw., alles was Kinder eben gerne essen!
Die ticken doch alle nicht mehr ganz sauber! Man muss sich echt fragen, wieso die sowas zulassen!?
Kein Wunder, dass Geigerzähler, Dosimeter und ähnliche Strahlenmessgeräte gerade sauteuer bis ausverkauft sind. Unserer Regierung kann doch keiner mehr ernsthaft trauen!
Oh, alle älteren AKW gehen aus Sicherheitsgründen vom Netz, ne nicht praktisch, nur so auf theoretischer Ebene. Weil die alle total sicher sind, aber vom Netz gehen die erstmal trotzdem UNVERZÜGLICH!!1! Also auf theoretischer Ebene.
Pisser, elendige Marionetten! Ich hab gerade echt nen Hals! Dieser Sauhaufen.

Hier noch ein Link zu den Azofarbstoffen.

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4 Responses to “Mit fuckin´ Farbstoff – part II”

  1. Chris Says:

    Wenn ich überlege, was wir uns alles schon in den 80er und 90er Jahren einschaufeln durften. Glaub mir – statistisch sind wir schon seit 10 Jahren tot… Dennoch echt dreckig was da geschieht…

  2. Nosports Says:

    Auch wieder wahr…
    Nur wurden Stoffe, die plötzlich als giftig angesehen wurden sofort vom Markt genommen und nicht mit affigen Warnhinweisen immernoch als Lebensmittel verkauft. Soweit ich mich erinnere jedenfalls.

  3. radboud Says:

    Aus dem verlinkten Artikel finde ich besonders diesen Satz hier recht heftig:

    Und andererseits, dass Selbstregulierung im Lebensmittelmarkt nicht funktioniert: Viele Hersteller handeln erst dann, wenn sie müssen oder zu mehr Transparenz verpflichtet werden.

    Mehr muss man nicht wissen – denen scheint tatsächlich vollkommen egal zu sein, was für Auswirkungen ihr Zeug auf die Gesundheit der Kunden hat, solange es so schön anzusehen ist, dass es sich gut verkauft. Als ich noch klein war hatte ich die Ablehnung mancher Leute gegenüber Farbstoffen immer für sowas wie lächerlich gehalten. Ich erinnere mich da an eine Sandkastenfreundin, die nie farbstoffhaltige Sachen essen durfte, was das gemeinsame Essen von Süßigkeiten quasi unmöglich machte – und ich konnte das absolut nicht nachvollziehen. Aber wenn man das jetzt hier so liest, ist das schon ein Hammer. In Kauf zu nehmen, dass Kinder AD(H)S bekommen und womöglich ihr ganzes Leben damit zu kämpfen haben, kann man in der Tat nur als Verbrechen bezeichnen – die Krankheit stellt schon bei mittelstarker Ausprägung alles auf den Kopf, gerade wenn unbehandelt. Jedenfalls gut, dass du darüber gebloggt hast, ich wusste davon bisher quasi nichts. Chris hat allerdings recht; es ist so extrem schwer, sich komplett frei von irgendwelchen potenziell schädlichen chemischen Nahrungszusätzen zu ernähren, dass man schon einer von diesem Ökohippiemäßigen Bioladen-Stammkunden sein muss. Veganer am besten sowieso. Ich wär gerne beides. Allerdings bin ich durch den jahrelangen Junkfood-Konsum mittlerweile zu fixiert auf diesen Abfall der Nahrungsmittelindrustrie.

  4. Nosports Says:

    Das kenn ich auchnoch als ich ein Kind war.
    Ich hab mir damals als Kind auch gedacht, dass es albern ist. Da der Kram ja wohl verboten wäre, wenn das wirklich schädlich wäre.
    Ich naiver kleiner Bengel ^^
    Als ob in Deutschland die Gesundheit der Menschen vor die Industriellen Interessen gestellt wird. Lachhaft.

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