Mozilla macht sich mal wieder lächerlich

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Nachdem die Mozilla Corp. vor ca einem jahr wegen „Namensvertuschung“ bei Debian Linux am rumheulen war, machen die sich jetzt erneut wieder mal mit einem ähnlichen Thema zum Affen. Dämliche Scheisse machen die ja am lfd. Band, man erinnere sich an „safebrowsing“, prefetching oder zb. sendRefererHeader (naja, gut..könnte trotzdem default deaktiviert sein)

Zurück zum Thema: *buntu Linux soll beim ersten Start eine Endnutzerlizenz anzeigen die man bestätigen muss.
Erstmal frag ich mich ja so nebenbei…Wieso eigentlich dann nur bei *buntu???!!
Damals bei Debian ging es ja um das falsche Logo und ein paar Änderungen im Source, bugfixes die Motz nicht übernehmen wollte usw…
Mozilla forderte, dass das originale (unfreie) FirefoxLogo und der Mozilla-Source 1:1 übernommen werden soll. Stattdessen haben die Debian Leute Firefox/Thunderbird kurzerhand geforkt und nach Iceweasel/Icedove umbenannt und Mozilla musste schön die Fresse halten. Die Debianizer haben meiner Meinung nach genau richtig reagiert.
Was glauben die Motzi-Leute jetzt wohl? Das die *buntu Leute das so machen werden? Die werden ja wohl nicht so blöde sein und da jetzt die Endnutzerlizenz anzeigen! Mozilla kann nur den kürzeren ziehen, die ganze Aktion ist mal wieder sowas von lächerlich und sie merken es nicht..
Langsam wird es aber echt dringend sich nach einem neuen DefaultBrowser umzugucken. Leider fällt mir da nichtmal einer für die engere Auswahl ein. Man hat halt die Wahl zwischen Hundescheisse und Babyscheisse. Was dann am Ende weniger stinkt muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Geruch vom Firefox ist jedenfalls langsam aber sicher nicht mehr zu ertragen!

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6 Responses to “Mozilla macht sich mal wieder lächerlich”

  1. Bjoern Says:

    w3m?

  2. Nosports Says:

    Dann lieber links ;)
    Naja, drüber nachgedacht hab ich auch schon öfters, aber da fehlen wieder wichtige funktionen. und zugegeben-http benutze ich schon ganz gerne mit der Maus, da macht das für mich sinn. Zumindest sobald auf einer Seite mehr als 10 Links verzeichnet sind.
    Wenn links -g und/oder dillo css könnten… wobei es für dillo irgendwo im Netz einen CSS-Patch gibt. Hat aber nie funktioniert als ich das getestet hab.

  3. Bjoern Says:

    dillo ist leider noch nicht so schoen, wie man das gerne moechte …

    Wie schonmal gesagt: Ich nehme aktuell den konqueror. Der ist zwar widerlichster Bloat mit ekligsten Abhaengigkeiten, aber der fuehlt sich tausendmal fixer an als Firefox.

  4. Nosports Says:

    Joa und ich werd wohl noch etwas beim Firefox bleiben müssen. Ich hatte mal vor einiger Zeit mit Kazehakase [1] rumgespielt, evtl ist der ja besser geworden, nur leider auch gecko-bloat. Wobei der schon vor 2 Jahren auch garnicht mal so schlecht war, habe nur irgendwann aus gewohnheit wieder auf Firefox umgestellt.

    [1] http://kazehakase.sourceforge.jp/

  5. Redbad Says:

    Konqueror ist auch ’n verdammt guter Browser. Das einzige – aber nicht ganz unwesentliche – Problem, dass ich bei dem Teil sehe, ist, daß das Ding einfach zu sehr in KDE integriert ist; was natürlich gerade nicht-KDE-Nutzer davon abhält, den Browser zu benutzen, oder sie sogar davon abhält, zuzugeben, daß er in wirklichkeit verdammt gut ist.

    Für viele Leute ist Firefox mittlerweile fast unverzichtbar, weil sie sich mit der Zeit so stark an einige der Addons gewöhnt haben. Ist objektiv gesehen spätestens seit der Version 3 auch ’n wirklich guter Browser. Ich find’s schade, daß nicht mehr Distributionen auf IceWeasel umgeschwenkt sind; sie hätten das ohne Probleme tun können und im Endeffekt hätte es bedeutet, daß es mehr Maintainer für das Ding gibt, die speziell unter Linux auftretende Bugs beseitigen; schneller als das bei Mozilla direkt der Fall wäre.

    Aber dieses ganze Marketing-Gehabe hat inzwischen schon lange die Linuxwelt erreicht und anscheinend sind die zuständigen Leute der Meinung, daß eine Distribution, bei der man nicht sagen kann, dass Mozilla Firefox(tm) zum Lieferumfang gehört, an Marktwert verliert und somit weniger Chancen hat, sich zu verbreiten (denn das dumme Fußvolk wird ja schließlich nicht checken, daß IceWeasel 100% das gleiche ist ).

    Man kann sich nur wünschen, daß der durchschnittliche, gemeine Webdesigner in Zukunft einfach stärker als bisher auf die Einhaltung von Webstandards achtet und alle Browser versuchen, sich an eben diese so gut wie nur möglich zu halten. Zwischenzeitlich muß noch die Flash-Pest ausgerottet werden und dann, nur dann, kann es wirklich jedem scheißegal sein, was er – egal unter welchem OS – für einen Browser benutzt; da den wichtigsten Zweck, nämlich HTML-Seiten mit CSS, JavaScript und verlinkten Bildern darzustellen, alle Browser gleichgut erfüllen.

    Wird aber sicher noch eine Weile dauern. Und bis dahin bin ich auf den ersten Fork von Google’s Chrome mit Portierung auf Linux gespannt (bitte jetzt nicht mit diesem albernen „Chromium“-Wine Geraffel ankommen). Wenn sich ein paar wirklich schlaue, vernünftige Leute ransetzen, die die richtige Einstellung haben, könnten sie damit Firefox als primären Linux-Browser ablösen. Ansonsten empfehle ich den Distributoren (an erster Stelle Ubuntu!!), wie gesagt, endlich mal damit aufzuhören, sich durch die Arschkriecherei selbst lächerlich zu machen, und endlich IceWeasel statt Firefox zu verwenden!

  6. Nosports Says:

    Ich find’s schade, daß nicht mehr Distributionen auf IceWeasel umgeschwenkt sind;

    Bei gentoo kann man zb. Das iceweasel USE-Flag setzen, dann hat man Iceweasel :)
    Hab ich normal auch immer gesetzt. ^^

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