(Review) Outsourced

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Büä, was habe ich mir da gerade wieder für einen Film angetan. Das muss so eine Art amerikanische Antwort auf Bollywood oder so sein. Quasi eine normale Amy-Comedy ohne Cheerleader, natürlich mit sowas wie nem happy-end, dämlichen Witzen, einer Liebesgeschichte als roten Faden und wie es in diesen Filmen so üblich ist – Es gibt kein Leid auf der Welt nirgendwo! (Das nen schöner Satz.. ;) Und wenn doch, dann nur in Form von kurzzeitigen Bauchschmerzen wegen dem anderen Klima oder halt irgendwas wo man die Pharmaindustrie auchnoch mit einbeziehen kann.
Eigentlich geht es in diesem Stück Scheisse von Film um einen unsympathischen amerikanischen Manager der wiederwillig nach Indien geschickt wird und erst wieder zurück darf wenn die Verkausquote stimmt. Überhaupt ist diese Quote in dem ganzen Film besonders wichtig. In einer Szene flippt der mißtrauische Arschchef aus der Hölle fast aus vor freude weil sie beim Belauschen eines Verkausgespräches hören wie toll die neue geheime Flamme des Hauptdarstellers dem schon wütenden Amerikaner am telefon doch noch indisch-amerikanischen Krempel andrehen konnte. Und das obwohl die Mitarbeiter doch den yberpatriotischen amerikanischen Kunden sagen sollten das sie sich in Chicago befinden!! Richtige Ami’s kaufen doch nichts von Indern!1!! Wohl Glück gehabt das der sich wegen dem Preis doch um zum Kauf überreden lies, sonst hätte das ein Nachspiel gegeben, welches die ganze Handlung umgerissen hätte. Geschadet hätt’s bestimmt nicht.
Das Drehbuch war sich auch echt für nichts zu schade, so hat selbst der hungrige und bettelnde Junge (scheint BTW einer der einzigsten in Indien zu sein) der dem Amerikaner hinterhältig sein Handy abgezockt hat es wieder indisch bemalt zurückgebracht. Zweimal.

Das geht dann 103 Minuten so. Aber ganz zum Abschluss, in der letzten Minute von diesem Mistfilm, ein echtes Highlight, wo selbst ich noch jauchzend aufspringen musste!
Aber vorher noch etwas zur Erklärung. In dem Film wurden Tilaka’s erklärt, nur hat man sie dort fälschlicherweise als Bindi bezeichnet. Ist auch egal,wichtig ist nur folgende (für amerikanische Propagandazwecke abgeänderte) Erklärung aus dem Film:
„Das ist ein Bindi, ein drittes Auge. […] Manchmal sehen zwei Augen eben nicht genug… sie brauchen Hilfe..“

Und dann, nachdem die Firma von USA nach Indien dann schlussendlich für noch weniger Ausgaben nach China geoutsourced wurde (Kein Inder ist wütend darüber, alle ne Scheibe von abschneiden, los!) und der Manager wieder in god bless Amerika angekommen ist klebt er das mitgebrachte Bindi seiner beinahe-Frau auf das Prunkstück der Wohnung, kurz bevor diese beinahe-Frau anruft (klingelton) und der Film zuende ist.

Und jetzt haltet euch mal gut fest wohin, oder bessergesagt vor allem AUF WEN dieser Psycho das Tilaka im Bindikleid klebt….
Hier nun ein paar der allerletzten Frames aus dem Film „Outsourced“:

Adam Weishaupt

Adam Weishaupt

Was zur Hölle, in drei Teufels Namen und bei Pech und Schwefel soll das??!!
Und WTF, ausgerechnet ein 5-Zackiger Stern??
Aber wieso ist das Teil denn in Kommunistenrot??

Adam Weishaupt

Und wieso ist das Bildnis dieses Mannes mit Washington betitelt???

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2 Responses to “(Review) Outsourced”

  1. Björk Says:

    UND WARUM FUNKTIONIERT DIE WERBUNG FÜR DIESEN FIlM SO GUT?!

  2. AngryBlog » Blog Archive » Scheiss Filme! Says:

    […] Amerikanische Filme sind auch echt fast immer pure Scheisse! Da tue ich mir ja sogar lieber Outsourced noch ein zweites mal an, bevor ich für so nen Shitbull Bandbreite […]

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