Der Kunde ist Täter

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Ich wollte schon lange mal einen Post über die Unverschämten Diebstahlmaßnamen diverser Großkonzerne, insbesondere dem Praktiker Baumarkt machen.
Jetzt kommt er.

Jeder kennt noch den Spruch „der Kunde ist König“.
Kann man sich wie ein König fühlen, wenn man beim Einkaufen von jedem Mitarbeiter wie ein potentieller Dieb behandelt wird?
Nicht nur, dass man beim Einkaufen ständig gefilmt wird und einige Ladenketten mit dem Bildmaterial sogar das Einkaufsverhalten ihrer Kunden auswerten lassen (Wird durch RFID ersetzt), oder die Kundenkarten, die den Konzernen für einen lächerlichen Rabatt wissen lassen, wer was einkauft aber das ist ein anderes Thema.
Also, ich finde es ja aber echt ne Unverschämtheit, dass Kassiererinnen quer durch den Laden schreien, wenn man mit Rucksack oder Tasche beispielsweise den Praktiker betritt.
„Hallo, sie da. Könnten sie mal bitte ihren Rucksack vorne abgeben?“
Und dann werden die Taschen für die Länge des ganzen Einkaufs schön im Ausgangsbereichs des Ladens gelagert.
Na wenn DAS nicht die Lust aufs einkaufen steigert. Also wenn man nen Laptop oder andere wichtige Sachen dabei hat, sollte man es sich echt zweimal überlegen den Praktiker überhaupt zu betreten. Selbst wenn da kein anderer Kunde beikommt, als Mitarbeiter nen V-Mann einzuschalten, der das dann mitnimmt, sollte kein Problem darstellen. Wie Wau Holland sagte, „In jeder Branche gibt es schwarze Schafe.“
Ich find das echt ne Unverschämtheit, wofür haben die eigentlich ne akustomagnetische Warensicherung? (Das weiße Ding am Ausgang wo man durchläuft[wird auch durch RFID ersetzt]) Ist die Anlage nur Fake?
Kameras und Akustomagnetische Systeme sind eine Sache, aber glauben die, dass man in dem Rucksack ein Jahrespack ihrer Kostbare Tiernahrung mitgehen lassen will?
Lohnt sich das deswegen wirklich jeden Kunden als mutmaßlichen Dieb zu behandeln?
In meinen Augen ist das ne ganzschöne Frechheit, deshalb auch an dieser Stelle ein kleines Knigge über Verhaltensmaßnamen als Kunde bei solchen Aktionen.

1. Laufe an der Abgabestelle für Rucksäcke einfach weiter, überhöre und genieße möglichst lange das Geschrei der völlig überforderten Mitarbeiter.

2. Frage möglichst lautstark nach dem Grund, wieso du die Tasche abgeben sollst. Weise auf die privaten Gegenstände hin, die sich darin befinden, aber besser nur wenn sich eigentlich nichts wichtiges in der Tasche befindet.
Als Anwort wirst du „vorbeugende Maßname gegen Diebstahl“ oder ähnliches hören.

3. Frage nach, ob man wie ein Dieb aussieht. Die Antwort wird in jedem falle lauten „Nein, aber“ unterbreche an dieser Stelle mit“na, dann kann ich ja weiter“

4. Der Mitarbeiter wird fortfahren „Die Maßname betrifft jeden Kunden, der eine Tasche bei sich führt, bitte geben sie ihre Tasche am Tresen ab.“

5. Zeige auf die Schlange an der Kasse und hake immer lauter nach:“Meint ihr etwa alle eure Kunden hier sind wahrscheinlich Diebe, oder wie ist das zu verstehen? Echt arm!“
An dieser Stelle kommt irgendeine billige Ausrede, wenn nicht nur rumgestammel und das in jedem zweitem Satz verborgende „bitte geben sie ihre Tasche am Tresen ab“. Nutze die Chance und verpasse die nächste Salve, sobald sich die Verwirrtheit beim Gegenüber auflöst.

6. Zeige auf die akustomagnetischen Antennen und frage nach wozu die Dinger da eigtl stehen.

7.Wahrscheinlich muss man die Tasche trotzdem abgeben, falls nicht hat man wohl den kompletten Einkauf über alle Kameralinsen auf sich gezogen und allgegenwärtig eine Traube Ladendetektive um sich aber in jedem Fall hat man völlig elegant, gewaltlos Widerstand geleistet. :)

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01 Response to “Der Kunde ist Täter”

  1. udo Says:

    Das gefühl kennnich da geht man doch nur mal durch den laden und guckt was einem viellleicht doch besser gefallen könnte shcon hat man so einen sicherheits mann oder so hinter sich ehr laufen und die denken dan auch noch immer man würde das nicht merken aber ganz im gegenteil so dumm sind die kunden dan auch schon weider nicht!!!!
    naja da macht das einkaufen gehen auch kein spaß mehr da bestelle ich lieber online auf risiko als das ich mich wie ein dieb in einem geschäft herum treiben muss..

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